Tierheim Moers

Category: Erfolgsgeschichten

  • Olli und Poppeye … zwei Freigeister – Update Dezember 2024

     

     

    Dezember 2024

    Liebes Tierheim-Team,

    Poppeye und Olli senden herzliche Grüße und Wünsche für ein schönes,  gemütliches Weihnachtsfest und eine geruhsame Zeit zum Jahresende.

    Die beiden haben längst verstanden,  wie Abschalten und zur Ruhe kommen geht, und wir sind froh, dass wir uns an den beiden ein Beispiel nehmen können!

    Alle guten Wünsche für ein hoffentlich vielversprechendes neues Jahr!

     

     

    Oktober 2024

    Liebe Mitarbeiter des Tierheims Moers,

    die Zeit vergeht, und unsere beiden Kater Olli und Poppeye haben sich zu eigenständigen Charakteren entwickelt, die uns zwar regelmäßig als Dosenöffner und zum Kuscheln brauchen, sonst aber ihre eigenen Wege gehen.

    Es gibt besonders im Garten, nicht nur in unserem, sehr interessante Dinge zu beobachten (Kanninchen, Gartenarbeit) oder neue Dinge auszuprobieren (Baum rauf / Baum runter).

    Das kann dann schon mal anstrengend werden, und hinterher muss man sich einfach zuhause mal ausruhen.

    Wir freuen uns jeden Tag, dass die beiden bei uns sind und sie sich hier rundum wohlfühlen. Sie haben ganz offensichtlich ihren Platz gefunden.

    Viele Grüße

     

     

     

     

     

    11.12.2023

    Liebe Mitarbeiter des Tierheims Moers,

    Kurz vor Weihnachten möchten wir Ihnen noch ein kurzes Update zu Olli und Poppeye geben.

    Die beiden sind zu “starken Kerlen” herangewachsen und genießen ihr Leben zum größten Teil draußen.

    Poppeye scheut weder Wind noch Wetter, und neben einem trockenen Rückzugsort auf heimischem Grund haben beide auch in Nachbars Garten ein schönes Plätzchen gefunden, wo man sich gerne aufhält.
    Olli schätzt in der ungemütlichen Witterung allerdings auch mehr und mehr das heimische Wohnzimmer und spielt sehr gerne.

    Papierkügelchen sind Bälle für ihn, die er wie ein Torwart mit perfekten Luftsprüngen abwehrt, leider kriegt man das schlecht fotografiert…

    Wir wünschen Ihnen noch eine schöne und frohe Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr.

    Dagmar u. Christoph

     

    07.07.2023

    Hallo liebe Mitarbeiter des Tierheims,
    Unser letztes Update zu unseren beiden Katern Poppeye und Olli ist ein paar Monate her, und es ist Zeit, mal wieder davon zu berichten,  wie gut es den beiden geht.

    Seit es wärmer geworden ist, verbringen sie nicht nur die Nächte sondern auch die Tage weitestgehend draußen,  sie bewegen sich frei und unabhängig und wissen sehr zu schätzen,  dass sie jederzeit in die sogenannte Scheune können, wo sie über mehr Quadratmeter verfügen als wir im Haus.

    Sie wissen uns zu umgarnen, sobald es um’s Futter geht, dann ist ausgiebiges Kuscheln und Schnurren angesagt.
    Bei schlechtem Wetter kommen sie aber sehr gerne ins Haus. Da ist es dann doch am gemütlichsten.
    Poppeye und Olli und wir, das “Personal ” haben uns gegenseitig ins Herz geschlossen.

    Viele Grüße,

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    05.12.2022

    Liebe Tierheimmitarbeiter,

    zum Jahresende möchten wir noch mal kurz über Poppeye und Olli berichten.

    Den beiden geht es, soweit wir das beurteilen können, gut.

    Die beiden sind absolute Freigänger geworden und sind erst jetzt, wo es draußen kälter geworden ist, bereit, zum Schlafen (und nicht nur zum Fressen) auch mal reinzukommen.

    Die Scheune ist ihr eigentliches  Zuhause.

    Poppeye hat zwischendurch mal seine fremdelnden Phasen, Olli kann überall mit der Nase nicht nah genug dran sein, ist äußerst aktiv und taucht, egal wohin man geht, in kürzester Zeit auch dort auf.

    Aus Berichten von Nachbarn und eigener Anschauung wissen wir, dass beide mittlerweile wissen, wie man (rückwärts) wieder von jedem Baum herunterkommt.

    Wir freuen uns jeden Tag, dass die beiden bei uns sind.

    Viele Grüße,

    Dagmar und Christoph

     

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    28.07.2022

    Hallo Zusammen,

    Popeye und Olli geht es wirklich gut.

    Olli wird langsam groß und ist sehr unternehmungslustig und vorwitzig, Popeye ebenfalls von der sehr neugierigen Sorte aber doch zurückhaltender und noch etwas kleiner.

    Wir sehen sie meistens nur zum Fressen, nachts sind sie ab 10 Uhr unterwegs und erscheinen um 6:30 Uhr pünktlich auf der Terrasse mit viel Appetit. Vormittags sind sie dann noch etwas unterwegs und kommen bei jeder Gelegenheit durch die Haustür mit rein und dann hinten wieder raus.

    Tagsüber schlafen sie in der Scheune die einen separaten “Katzeneingang” hat auf dem Tisch mit Blick in den Garten.

    Olli hat es letztens einmal aufs Dach verschlagen, nach zweistündigem Jammern auf dem First hat er dann aber begriffen dass er vorwärts wieder bis zum Dachfenster laufen kann.

    Viele Grüße, Dagmar und Christoph V.

     

     

     

     

     

     

    04.05.2022

    Hallo zusammen,

    Popeye und Olli sind jetzt seit 2 Wochen jede Nacht draußen und stehen jeden Morgen pünktlich mit sehr viel Kohldampf wieder vor der Tür.

    Sie wurden Ende März kastriert und haben sich vorsichtig in den Garten vorgetastet.

    Inzwischen haben sie auch bei Sträuchern und Bäumen, von denen man dann nicht mehr so leicht herunterkommt, keine Berührungsängste mehr.

    Tagsüber machen sie es sich drinnen gemütlich, ein herrliches Leben im Katzenrhythmus.

    Viele Grüße, Dagmar und Christoph

    07.02.2022

    Hallo Zusammen,
     
    einen schönen Gruß von Popeye & Olli.
     
    Die zwei entwickeln sich prächtig, ständig läuft hier – “Die
    Kesselflicker Teil2″ und “Galopper des Jahres” und ab und an muss die
    Gardine oder sonstige Deko dran glauben.
     
    Sie schnurren was das Zeug hält, beide sind Energiebündel und brauchen
    dann aber auch ihren Schlaf.
     
    Man kann merken, das sie bereits draußen gelebt haben, sie sitzen

    ausdauernd vor der Terassentür und schauen sehnsüchtig in den Garten,

    aber das kommt ja bald ….
     
     
    Viele Grüße aus Krefeld,
     
    Dagmar und Christoph
     

    20.12.2021

    Hallo zusammen,

    Popeye und Olli sind jetzt schon über 4 Wochen hier in Krefeld, und wie
    sollen wir es sagen, sie entwickeln sich prächtig.

    Die zweite Impfung war eine Strapaze, Popeye ist beim Tierarzt
    ausgebüchst, natürlich nur im Behandlungszimmer, sie haben es uns nicht
    nachgetragen.

    Sie sind umgezogen vom Dachgeschoß ins Erdgeschoß, mittlerweile
    bewohnen sie (fast) das gesamte Haus.

    Olli lässt sich schon streicheln und quittiert das mit einem
    andauernden tiefen Schnurren, Popeye mag das noch gar nicht, er faucht
    sobald man zu nahe kommt, aber er schnurrt auch, wenn er über eine
    weiche Oberfläche läuft.

    Anbei noch ein paar Bilder, es macht wirklich Spaß den beiden beim
    Raufen und beim Schlafen zuzusehen.

    Viele Grüße und bleiben Sie gesund,

    Dagmar und Christoph

     

     

     

    29.11.2021

    Hallo Zusammen,

    Popeye und Olli sind jetzt schon über eine Woche bei uns hier in Krefeld und den beiden gehts, wie es scheint, gut. Sie spielen gerne, fressen ordentlich, lassen sich noch nicht anfassen. Das Repertoire reicht von Knurren und Fauchen, Schnurren geht aber auch .

    Als Anlage einige Bilder von uns, bei dem was wir am liebsten machen …

    Viele Grüße,

    Dagmar und Christoph V.

  • Merlin (bei uns Suma) … schickt Grüße

     

    Dezember 2024

    Liebes Tierheim,

    jetzt steht schon mein fünftes Weihnachtsfest an, das ich in meinem Forever Home feiern darf… 😍 Was wohl dieses Mal für mich unter dem Weihnachtsbaum liegt?

    Mir geht es immer noch prima! Bei dem Sauwetter derzeit habe ich wenig Lust rauszugehen und helfe dann lieber in der Wohnung mit. Außerdem muss ich ja auch meine Höhle bewachen, damit dort keiner eindringt.

    Ich wünsche euch und allen derzeitigen Tierheim Bewohnern frohe Weihnachten und natürlich nur die besten Wünsche für 2025: für alle Bewohner natürlich auch ein super tolles Forever Home!

    Bis bald,

    euer ehemaliger Baumkater Suma,

    jetzt Merlin

     

     

     

     

    Juli 2023

    Liebes Tierheim-Moers,

    ganze vier Jahre ist es her, dass ihr mich vom Baum gerettet und versorgt habt.

    Ich fühle mich immer noch in meinem FOREVER-Heim “katzenwohl” :).

    Gerne stehe ich im Mittelpunkt und sage ganz genau (auch laut klagend mautzend), was ich möchte. Kuscheln darf natürlich auch niiiiiiemals zu kurz kommen.

    Ich hänge sehr an meinen Dosenöffnern und renne ihnen oft hinterher, liege bei ihnen oder aber schicke sie dahin, wo ich liegen möchte. (:

    Der Garten ist mein Königreich und auch die umliegenden Gärten gehören mir. Andere Katzen haben keine Chance, ich brauche nur zu drohen. Nur auf Bäume klettern, das mag ich immer noch nicht.

    Ihr seht also, ich habe alles und jeden im Griff.

    So, das ganze Schreiben war nun anstrengend. Ich muss mal weiterschlafen.

    Macht es gut und bleibt gesund!

    Euer Merlin, ehemals Suma (der Baumkater)

     

    22.12.2020

    Liebes Tierheim Moers, 

    leider haben wir zu unserer Nachricht zum Einjährigen mit Merlin (ehemals Suma) im Juli keine Rückmeldung von euch erhalten (auch nicht bei den Erfolgsgeschichten), aber wir versuchen es jetzt noch einmal zu Weihnachten.

    Viele kuschelige Grüße senden euch Merlin (ehemals Suma, der Baumkater) und seine Dosenöffner. Er schnurrt sich immer tiefer in unsere Herzen und genießt bei dem Dauerregen seinen neuen Platz an der Heizung.

    Teepackungen und Teebeutel liebt er immer noch und beschützt diese auch :D. Außerdem ist er sehr anhänglich und genießt gerne die volle Aufmerksamkeit. Wenn wir ins Bett gehen, kommt er immer mit in das Schlafzimmer ♡.

    Wir wünschen euch und euren Zwei- und Vierbeinern besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch in das neue Jahr und besonders viel Gesundheit! Viele Grüße Merlin und seine Dosenöffner Tim & Elisa

    Vielen Dank, dass ihr nicht aufgegeben habt. Wo Menschen sind, passieren auch schon mal Fehler. Und wir freuen uns immer über Berichte von Ehemaligen.

    Bleibt auch gesund

    Euer Tierheimteam

    29.12.2019

    Liebe Übergangsdosenöffner,

    meine neuen Dosenöffner und ich möchten euch und den ganzen vielen lieben Tieren bei euch im Tierheim frohe Weihmachten wünschen und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Ich hoffe, dass möglichst viele Tiere ein so tolles zuhause finden, wie ich es gefunden habe. Ich bin total zufrieden, habe den Weihnachtsbaum direkt akzeptiert und wollte schon direkt alle Tüten auspacken – was soll das auch, dass die alle unter dem Baum stehen?

    Meine Dosenöffner habe ich schon total lieb gewonnen und auch deren – sie nennen es – Familie. Wenn es aber klingelt und für mich Fremde kommen, bin ich erstmal weg und verstecke mich…das finden meine Dosenöffner aber gar nicht schlimm und sind froh, dass ich nicht zu zutraulich gegenüber Fremden bin.

    In diesem Sinne – ein frohes Fest, ganz viele Leckereien für meine lieben Kumpels bei euch im Tierheim! Viele Grüße euer Merlin (Suma)

    PS: ich soll auch noch lieb von meinen Dosenöffnern grüßen

    Vielen Dank für die lieben Grüße. Auch euch alles Gute fürs Jahr 2020.

    Euer Tierheimteam

    23.10.2019

    Liebes Übergangs-Dosenöffner,

    Mitte August war es endlich soweit! Die doofe Leine kam ab! Von da an erkundete ich den groooßen Garten…den Nachbargarten finde ich aber auch total toll, der ist sehr verwildert und ich kann mich dort prima austoben. Ich hatte schon einige Kämpfe mit Katern, die meinten, sie seien der Boss…haben die wohl falsch gedacht. Natürlich habe ich immer gewonnen! 🙂

    Ich habe gut zugenommen und musste schon fast wieder auf Diät, weil ich wohl etwas zu moppelig geworden sei (sagen meine Dosenöffner – ist das nicht gemein??). Jetzt habe ich ein Gewicht von 5,2kg und meine Dosenöffner sind sehr zufrieden.

    Mäuse habe ich auch schon gefangen und meinen Dosenöffnern in den Keller gebracht. Da war ich vielleicht stolz und wurde viel gelobt. Ich wollte noch weiter mit den Mäusen spielen, die haben sich aber einfach nicht mehr bewegt..gemein! Jetzt renne ich oft hinter einem Eichhörnchen her…ob ich das noch bekomme???

    Meine Dosenöffner meinen immer, dass ich mich wie ein Prinz, oder gar König, aufführe.  Traditionell halte ich schon mittags gerne mal innen ein Schläfchen (ich habe jetzt entdeckt, dass das Bett sehr gemütlich ist!), möchte dann aber auch wieder raus, ich muss ja draußen alles kontrollieren! Die Sonnentage waren herrlich, da habe ich mich immer auf dem Rasen gewälzt.

    Meine Dosenöffner sind überglücklich, dass sie mich bei euch abgeholt haben…und ich auch!

    Fühle mich katzenwohl (bin ja schließlich kein Pudel) und bin voll und ganz angekommen!

    Bis dann,

    euer Merlin (ehemals Suma)

    Schön, wieder von dir zu hören. Danke für deinen Bericht und die schönen Fotos.  Genieße weiterhin dein Leben mit deinen lieben Dosenöffnern.

    Dein Tierheimteam

     

    05.08.2019

    Liebe Übergangs-Dosenöffner,  

    meine neuen Dosenöffner nennen mich nicht mehr Suma, sondern Merlin, da ich sie so verzaubert habe. J

    Fünf Wochen ist es her, dass meine Forever-Dosenöffner mich bei euch abgeholt haben. Die ganze Autofahrt habe ich protestiert und fand es gar nicht toll – ich dachte schließlich, dass ich zum Tierarzt gebracht werde…ich war sehr skeptisch, als ich mein neues Heim erkundete, fand aber schnell den Futternapf und schnurrte direkt. Meine neuen Dosenöffner sind der Meinung, dass ich schon über 1kg zugenommen hätte (die Waage sagt wohl 4,8kg!). Anfangs kam es noch zu einigen Kommunikationsproblemen, wir nähern uns aber immer mehr an, ich genieße die Streicheleinheiten, zeige aber auch, wenn es genug ist – das akzeptieren meine neuen Dosenöffner zum Glück. Wie ich gehört habe (ich habe nämlich, trotz meiner „Schönheitsfehler“ an den Ohren, ziemlich gute Ohren), haben mich meine neuen Dosenöffner schon ins Herz geschlossen J …ich sie irgendwie auch.

    Momentan darf ich den Garten nur mit Leine und Geschirr erkunden, das ist vielleicht nervig! Hoffentlich kommt das doofe Ding bald ab, das mag ich nämlich gar nicht…meine Dosenöffner sagen aber, dass das sein muss…naja…

    Obwohl ich länger auf dem Baum festsaß und ihr mich um Glück gerettet habt, klettere ich total gerne und schaue immer erst, was so über mir passiert. Meine Dosenöffner finden das sehr amüsant und hoffen, dass ich nicht irgendwann nochmal auf einem Baum feststecke…

     

    Wie ihr seht, geht es mir super. Ich habe schon einige Lieblingsplätze. Momentan finde ich eine Papiertüte total toll und beschütze sie auch, falls mein Spielzeug darauf liegt. Drückt die Daumen, dass bald dieses Geschirr mit Leine abkommt und ich dann hoffentlich mein riesen Reich draußen weiter erkunden kann. J

     

    So, ich möchte jetzt gekrault werden, muss also los…

    Bis dann,

     

    euer Merlin

    Vielen Dank für deinen Brief, lieber Suma, äh Merlin, und die schönen Fotos. Ich denke, die Zeit des kompletten Freigangs ist ganz nah, denn du weisst bestimmt mittlerweile, wie gut du es angetroffen hast. Wir freuen uns für dich.

    Dein Tierheimteam

  • Kimberly … Omi auf Reisen

    Dezember 2024

    Hallo zusammen, 

    Nun ist es schon etwa ein halbes Jahr her, dass Kimi bei uns eingezogen ist. 

    Auch heute kann ich sagen, dass wir uns gesucht und gefunden haben 🙂

    Sie ist eine liebe, neugierige, super verschmuste Omi, die ihre Spaziergänge mit Freunden und ihre Couch über alles liebt. 

    Typisch Mops geht es mit dem Kopf durch die Wand und hat auch hier und da mal ein paar Wehwehchen…sie ist halt eine Omi 😉

    Sie folgt uns auf Schritt und Tritt ist überall dabei und war sogar schon im Urlaub an der Nordsee dabei. 

    Sie ist einfach toll und wir alle drei können sagen, dass sie bei uns wirklich angekommen ist! 

    Und was gibt es schöneres als einem alten Tier noch ein warmes liebevolles Zuhause zu schenken, wo sie ihren Lebensabend verbringen kann.  

    Und die angefügten Bilder beschreiben es einfach zu gut <3

    Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🙂

    Liebe Grüße 

    Hanna, Nick und KIMI 

    Juli 2024

    Hallo zusammen, 

    Nun ist es schon eine Woche her als Kimi zu uns gezogen ist. 

    Unsere Omi blüht bei uns schon richtig auf und fühlt sich bei uns sehr wohl. 

    Mittlerweile verlaufen die Nächte auch sehr ruhig und wir alle finden unseren Schlaf. 

    Sie ist super lieb, offen und neugierig und erkundet von Tag zu Tag immer mehr ihr neues Zuhause und die Umgebung. 

    Sie liebt es zu kuscheln, zu essen und Spazieren zu gehen. Alles wird erkundet. 

    Und wie man so schön sagt: „Bilder sagen mehr als 1.000 Worte“. 

    Daher habe ich euch ein paar Bilder dieser Nachricht angehangen 😉

    Wir freuen uns schon sehr auf viele schöne Momente, Abenteuer und viel Liebe mit Kimberly und genießen jeden Tag mit ihr!

    Und an das ganze Team: 

    VIELEN LIEBEN DANK für die gute, liebevolle und organisierte Vermittlung und die nachträgliche Hilfe und Unterstützung. 

    Durch die Schlafkiste und eure wertvollen Tipps können wir schon viel besser Schlafen und Kimberly fühlt sich in den Nächten wohl. 

    Liebe Grüße 

    Hanna, Nick & Kimi

  • Emmy & Ebby … schicken Weihnachtsgrüße

     

     

    Dezember 2024

    Liebes Tierheim Moers,

    Wir senden Ihnen herzliche Grüße zur Weihnachtszeit.

    Emma und Ebby haben „den Laden“ und vor allem ihr Frauchen weiterhin völlig im Griff. Und obwohl sie Geschwister sind, könnten sie unterschiedlicher fast nicht sein. Ebby ist weiterhin zurückhaltender als ihre superforsche Schwester, erzählt dafür aber den lieben langen Tag Geschichten und bekommt so auch ihre Aufmerksamkeit. Und Emma erweist sich einfach als lebendige „Stolperfalle“ und hält ihren kleinen flauschigen Bauch in jedem Weg, damit sie ihre Streicheleinheiten bekommt. Die beiden sind so richtig angekommen.

    Anbei ein paar neue Fotos von ihren ehemaligen Schützlingen.

     

     

    Beiden war wichtig, mit einer kleinen Spende auf ihr Tierheimkonto zu Weihnachten „Danke“ für die tolle Vermittlung zu sagen und so einen kleinen Beitrag zurückzugeben.

    Wir wünschen Ihnen eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und senden

    herzliche Grüße, Emma, Ebby und Katja

     

     

    Dezember 2023

    Liebes Team des Tierheim Moers,

    Kurz vor den Feiertagen möchten auch Emma und Ebby Ihnen liebe Weihnachtsgrüsse schicken 🎅🏻🎄🐱.

    Die beiden genießen ihr Plätzchen über der warmen Heizung, der einzige Moment am Tag, an dem sie nicht gemeinsam Schabernack aushecken ☺️. Kurzum, beide fühlen sich pudelwohl, leisten mir im Home Office gute Gesellschaft und beenden auch schon einmal die ein oder andere TelCo durch einen konsequenten Pfotenabdruck auf die Tastatur 🤷🏼‍♀️.

     

    Auch ich schicke Ihnen die besten Wünsche für ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreis lieber Menschen und einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes neues Jahr, in dem Ihnen hoffentlich so viele glückliche Vermittlungen gelingen wie bei uns 3en.

    Noch einmal von Herzen Danke für diese zwei tollen Zaubermäuse, die mein Jahr 2023 so unendlich bereichert haben.

    Herzliche Grüße,
    Emma, Ebby & Katja

     

     

    Mai 2023

    Liebes Team des Tierheims Moers,

    Nach drei Monaten im neuen Zuhause schicken auch Emma & Ebby wieder liebe Grüße aus Essen nach Moers. Die beiden genießen die Sonne auf dem Balkon, die Nase immer im Wind und im Zweifel am nächsten Marienkäfer 😉 und auch auf ihrem Katzenbrettchen, von dem aus sie „Fernsehgucken“ (= Vögel und Eichhörnchen im naheliegenden Baum beobachten ☺️). Insbesondere Ebby hat in den letzten Wochen einen Riesenschritt gemacht und fordert mich jetzt regelrecht zum Streicheln auf (Schritt 1: lautstarkes Miauen, Schritt 2: wenn ich näher komme, schnell auf den Rücken fallenlassen und zack kann’s auch schon losgehen 😂).

    Beiden „Damen“ geht es also sehr gut und wir freuen uns jeden Tag, dass wir uns und unsere „Mädels-WG“ haben.

    Ich hoffe sehr, dass viele andere Fellnasen schnell ein glückliches Für-Immer-Zuhause finden. Auch Emma und Ebby drücken hierfür alle Pfoten.

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag,
    Emma, Ebby & Katja

     

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    Liebes Team des Tierheims Moers,

    Gut 3 Wochen sind Emma und Ebby nun in ihrem neuen Zuhause und haben den „Laden hier schon voll im Griff“ ☺️.

    Der Katzenschnupfen ist überstanden und insbesondere Ebby (ja, Ebby 😉) fordert lautstark Streicheleinheiten ein.

    Anbei ein paar neue Fotos von den beiden mit herzlichen Grüßen aus Essen,

    Emma, Ebby und Katja

  • Harry (bei uns Ray), Resie (bei uns Tiana), Heidi und Vincie (bei uns Emil) … haben sich top eingelebt

    24.11.2024

    Neuigkeiten von der Welli Front(((-:
    Alle haben sich top eingelebt!Harry und Resie haben sich nachts für ihre eigene Voiliere entschieden,wo sie tagsüber aber immer sehr viel Besuch erhalten…Heidi ist der absolute Wirblewind und in love mit Vincie….Wir haben riesen Freude mit den Wellis!!!Unsere vorherigen 3 blühen richtig auf,sogar unsere alte Lady Suzie((-;
    LG

    19.11.2024

    Liebes Team des Tierheim Moers,

    gestern habe ich 4 Wellis von Ihnen übernommen,die ihr Zuhause bei unseren 3 Wellis gefunden haben…Nach einem aufregenden ,gestrigen Tag für die 4 ,inkl.Taubenklinik Besuch für Ray,ist das große Kennenlernen im vollen Gange(-;Eine zunächst geplante Trennung durch eine 2.Zimmervoilere war nach bereits 5 Minuten erledigt (((-:Zunächst gab es eine große Flugshow durch das Wohnzimmer und danach das die ersten Kontaktversuche.Alle haben sich bereits entschieden, gemeinsam eine Voiliere als ,,Homebasis”zu nutzen. Es sind tatsächlich nach kürzester Zeit schon Paarkonstellationen zu erkennen.Die Gruppe wirkt sehr harmonisch und ich denke,in den nächsten Tagen geht es darum den Raum zu erkunden(-;


    Vielen Dank nochmal für Ihre freundliche Art bei der Vermittlung!
    Ich werde sie auf dem Laufenden halten(-;
    Wir haben noch eine Namensänderung durchgeführt….
    Grün,vorher Ray heisst jetzt Harry,Grau Tiana jetzt Resie,Heidi blau bleibt Heidi und No Name Rainbow

    Heisst jetzt Vincie(-;
    Liebe Grüße von uns

  • Oppa … vom kleinen König, Tanten und dem Lebensabend

    Hallo Ihr Lieben, ich bin’s Euch Oppa

    Ich bin jetzt seit knapp 4 Wochen in meinem neuen Zuhause und was soll ich Euch sagen es ist klasse hier.

    Und mir geht es richtig gut.

    Meine Dosenöffner sind auch toll und ermöglichen alles was ich will, ich bin ihr kleiner König 👑

    Wir waren auch schon bei einer neuen Tierärztin die Tante ist wirklich nett und ich habe neue Tabletten bekommen diese vertrage ich wesentlich besser und die schmecken sogar.

    So habe ich mir meinen Lebensabend vorgestellt. Ich kann den ganzen Tag irgendwo rum liegen und mich entspannen, hier und da kommt ein Schmeckiii geflogen und ich hole mir meine persönlichen Streicheleinheiten einfach ab, ich kann Euch sagen das ist herrlich.

    Na gut meine Lieben, ich lasse bald wieder von mir hören und bis dahin wünsche ich Euch und meinen Katzenkumpels und Kätzchen den Kittten und auch allen anderen eine baldige Vermittlung das Ihr alle ein schönes Zuhause findet.

    Pfödliche Grüße 

    Oppa

  • Lucy … eine echte Glückskatze

    Hallo zusammen,

    Vielleicht erinnert sich noch jemand an Max und Lucy, die 2019 ins Tierheim gekommen sind, da ihr Frauchen verstorben  war.

    Max hat, entgegen der Prognosen bis Sommer 2022 sein Leben in vollen Zügen inkl. Freigang genossen. Er war der Prinz im Hause meiner Schwiegermutter, die ihm sogar seine Unsauberkeit verzieh und geduldig hinter ihm her wischte. Nach ein Trauerphase um Max wurde die Bindung zwischen Lucy und ihrem Frauchen immer enger und symbiotischer. Beide gaben sich gegenseitig Halt und einen Grund morgens aufzustehen. Auch Lucy drehte immer gern in Ihrer Gesellschaft eine kleine Runde durch den Garten. Als dann im August meine Schwiegermutter plötzlich ins Krankenhaus kam, zog kurzer Hand mein Mann ins Haus damit sich Lucy mit mittlerweile 20 Jahren nicht allein gelassen fühlte. Leider verstarb meine Schwiegermutter und die nächsten Wochen, bekam Lucy weiterhin die komplette Betreuung vor Ort. Da das auf Dauer keine Lösung sein konnte, ist Lucy nun in Ihrem hohen Alter noch einmal nach Kerken umgezogen und wird jetzt nach und nach, in ihrem Tempo an unsere Familie mit Kater Rosso, Katze Nuria (auch von euch) und den Hunden vergesellschaftet. Sie hat nun erst einmal 2 Zimmerchen für sich, in denen sie sich mit ihrer Couch und ihrem Bett heimisch fühlen kann. Nuria ist bei kurzen Besuchen sehr neugierig, ganz geheuer ist es ihr aber noch nicht, das nun eine Königin eingezogen ist. Mona, die Hündin wird schon mit Küsschen und Köpfchen geben begrüßt. Selbstbewusst wie Lucy ist, erobert sie sogar in Begleitung die Terrasse und den Garten.

    Die Ärzte schätzen die Lebenserwartung, aufgrund eines schwachen Herzens, Schilddrüsenproblemen und mehreren Tumoren nicht mehr sehr lang ein. In der verbleibenden Zeit wird sie hier aber ein sicheres zu Hause haben in dem sie geliebt und gut versorgt wird.

    Anbei ein paar Fotos.

    LG 

  • Smartie … genießt sein Leben

     

    Oktober 2024

    Hallo ihr Lieben, gerne senden wir euch auch nochmal ein paar Grüße. Smartie ist mittlerweile auch 2 Jahre alt und fühlt sich sehr wohl bei uns.
    Smartie‘s absolutes Lieblingsgame: Versteckfangen mit Herrchen. 😂
    Aber auch das Kuscheln hat er mittlerweile für sich entdeckt.

     

    Letztes Wochenende waren wir in Holland am Strand. Er und sein Kumpel hatten viel Spaß und haben ordentlich Gas gegeben.
    Dort hatte Smartie auch seinen ersten Urlaubsflirt. Die kleine Zwergspitzdame, die wir getroffen haben, wollte erst gar nicht mehr zu ihrem Frauchen zurück. 😂

    Lieben Dank für alles!
    Den kleinen Rabauken wollen wir nicht mehr missen 🥰

     

     

     

     

    22. Mai 2023

    Huhu, nachdem wir die Grüße von Tiffy (ehemals Hummel) gesehen haben, wollten wir uns auch nochmal melden. Smartie entwickelt sich super.

    Er wird immer mutiger, auch im Umgang mit fremden Hunden. Mit bald 9 Monaten wird sich bei Smarties Größe nicht mehr viel ändern. Das Fell wächst allerdings prächtig weiter.

    😌 Der kleine „Pompom“ wünscht allen noch einen schönen Abend. 🥰

     

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    Huhu, wir wollten mal von uns hören lassen. Smartie hat sich gut bei uns eingelebt und möchte am liebsten den ganzen Tag mit Samy spielen. Die zwei verstehen sich prima. Wir sind sehr glücklich, dass Smartie bei uns einziehen durfte 🥰

  • Rubi & Ronja … zwei Schlafmützen

     

    Oktober 2024

    Ruby und Ronja wurden im Dezember 2022 (kurz vor weihnachten) von meinem Freund und mir adoptiert. Den beiden Mäuschen geht es fantastisch- schlafen ist und bleibt das liebste Hobby

     

     

     

    Januar 2023

    Guten Morgen und ein frohes neues Jahr,

    Rubi und Ronja fühlen sich sehr gut bei, haben sich wirklich gut eingelebt 🐱
    Ein paar Bilder habe ich im Anhang.

    Gruß Sam

  • Pepper (bei uns Oggy) … Zwischen Ruhrpott und Nordsee

     

    Oktober 2024

    Hallo liebes Tierheim-Team,

    ich bin’s mal wieder. Eurer ehemaliger Bewohner Pepper (Oggy).

    Leute, Leute, wie die Zeit vergeht. Ich hab mich ja schon ne Weile nicht gemeldet, aber jetzt nehme ich mir mal ein bissel Zeit um einen nordischen Gruß aus Dänemark zu senden, wo ich mit meinem Menschen wieder drei tolle Wochen verbringe.

    Es geht mir weiterhin super gut und ich fühle mich retrieverwohl. In Dänemark kann ich meiner Schwimmleidenschaft sowas von nachgehen, das gibt’s ja gar nicht. Der Fjord ist in diesem Jahr nicht ganz so stürmisch und die unheimlichen Wellen halten sich auch zurück, so dass ich entspannt meine Bahnen ziehen kann. Herrlich!

    Natürlich kann ich bei ruhigem Fjord auch super nach Steinen tauchen. Das liebe ich immer noch. Ich kann einfach nicht von ihnen lassen. 😉 Am liebsten mag ich die mit Seetang dran. Die kann ich so gut rausziehen. Da hängt ja manchmal ein halber Wald am Stein, lässt sich so aber super ans Ufer schleppen. Wer weiß, wofür man das später noch gebrauchen kann.

    …und nach dem Schwimmen folgt natürlich das ausgiebige Wälzen auf der Wiese oder im Sand. Der passt so gut zu meiner Fellfarbe und mein Mensch soll ja auch was davon haben, wenn das Zeug dann irgendwann im Ferienhaus Stück für Stück aus mir rausrieselt. 😃

    Hach, wir lieben es hier. Die Ruhe, die Weite, die Natur. Morgens macht mein Mensch die Terassentür auf und ich schmeiße mich erstmal gemütlich auf die Wiese vor dem Haus, um entspannt über meine Ländereien zu blicken und zu schauen, wer sonst noch unterwegs ist.

    Aber zu Hause ist es auch schön. Die Wälder im Ruhrpott sind zwar nicht der Fjord oder die Nordsee, aber da gibt es auch genug zu schnüffeln. Mittlerweile habe ich ein paar tolle Hundekumpel mit denen ich sehr gerne und ausgiebig spiele. Einer davon ist die Hündin eines Bürokollegen. Die werte Dame ist schon 10 Jahre alt, aber ich muss gestehen, sie steckt mich spieltechnisch noch locker in die Tasche. Ich glaub, das ist der Weimeraner in ihr. Manchmal kommt sie auch mit ins Büro, dann machen wir zusammen die Halle und alle Büros unsicher. Das ist ein Spaß. Nach so einem Tag brauche ich dann aber echt ne Erholungspause und die gönnt mir mein Mensch dann auch.

    Diesmal will ich nicht so ausschweifen wie sonst, aber ein kleines Lebenszeichen ist ja auch schon mal was. 😉Liebe Grüße von meinem Menschen und ein ordentliches Wuhuhuhuhuuuuu-Heulbellen von mir.

    Bis bald wieder.

    Pepper & Melissa

    P. S. Anbei noch ein paar Urlaubsfotos. 😊

     

     

     

     

    März 2024

    Hallo liebes Tierheim-Team,

    ich bin’s mal wieder, euer Pepper.

    Watt soll ich sagen, die Zeit verrinnt wie im Fluge und heute auf den Tag genau bin ich doch tatsächlich schon 3 Jahre in meinem Für-Immer-Zuhause.

    Es geht mir blendend und ich bin rundherum zufrieden.

    Mein Mensch und ich grooven uns mit jedem Tag noch mehr ein. Ich gehe meinem Bürojob und dem des Paketlieferdienst-Kontrolleurs weiterhin mit Leidenschaft nach. Meine Kollegen habe ich voll um meine Pfote gewickelt und schaffe es auch oft mit meinem charmanten Augenaufschlag ein Stück vom Frühstücksbrot der Kollegen zu erhaschen…und falls ich es nicht freiwillig bekomme, sabbere ich solange auf die Hose, bis es mir im Gegenzug für einen Sabberstopp freiwillig abgetreten wird. So peppe ich meine tägliche Ration ein bisschen auf. Aber mich beschleicht das Gefühl, mein Mensch zieht das irgendwie bei meinem Napfinhalt wieder ab. Da zieht auch nicht, dass ich als halber Labbi und halber Goldi, dafür aber 100%iger Retriever doch immer sooo hungrig bin und dies mit einem ordentlich leidenden Blick unterstreiche. Sie kennt mich mittlerweile einfach zu gut. 😉

    Auch im letzten Jahr haben wir wieder wunderbare 3 Wochen an der dänischen Nordsee verbracht. Da ist es wirklich immer toll. Ich liebe es, die Möwen und den Wellenschaum zu jagen. Nur schwimmen in der Nordsee finde ich unheimlich. Die Wellen sind mir einfach zu aufdringlich. Da halte ich lieber Abstand und bade lediglich meine Pfoten. Den halben Strand umbuddeln macht sowieso viel mehr Spaß. Zudem halte ich damit meinem Menschen auch ordentlich auf Trapp, denn sie schüttet meine Werke immer wieder zu. Scheint ein Sport von ihr zu sein. Menschen sind manchmal einfach komisch.

    Wir hatten diesmal sogar Rehbesuch an unserem Ferienhaus. Ihr könnt euch vorstellen, dass das Reh genauso überrascht war mich zu sehen, wie ich, dass es plötzlich da stand. Mein Mensch war offensichtlich ebenso überrascht, denn sie schaffte es nicht, mich aufzuhalten. Ich musste einfach ein Stück hinterherrennen. Ätsch! Aber ich gebe zu, nach 15 Metern hatte ich es schon aus den Augen verloren. Man, war das schnell und eh ich mich versah, war mein Mensch ebenfalls zur Stelle und hat mir die Leviten gelesen. Da konnte ich auch nicht mehr mit meiner demütigsten Entschuldigung punkten. Ich endete an der Schleppleine. Aber das war es wert. Dafür ist doch Urlaub schließlich da. 😉

     

     

    Am nächsten Tag war auch wieder alles gut.

    Alles in allem kann ich wirklich nicht meckern. Ich schaffe es immer mal wieder, meinen Dickkopf durchzusetzen oder zumindest eine Diskussion vom Zaun zu brechen, denn meine Regeln muss ich einfach hin und wieder hinterfragen, ob sie wirklich noch so gelten oder man vielleicht neu verhandeln könnte. Meinen Menschen bringt das manchmal auf die Palme, aber im Großen und Ganzen geht sie gelassen mit meinen Verhandlungsbemühungen um. Sie nimmt mich so wie ich bin und das entspannt mich. Ich muss ja auch zugeben, dass es sich für mich gelohnt hat, mich auf die Regeln einzulassen. Mittlerweile nenne ich einen großen Korb Spielzeug mein eigen. Hauptsächlich sind es Bälle, die ich draußen auf unseren Spaziergängen gefunden habe und behalten durfte. Das ist ne wahre Fundgrube da draußen. Aber ich habe auch Stofftiere und ausgediente Handtücher, die ich zerfleddern darf. Alle meine Spielzeuge teile ich gern mit meinem Menschen. Wir spielen damit oder zerren auch mal und das macht mir riesigen Spaß. Mit dem Apportieren habe ich es hingegen nicht so. Ja, ich bin zwar ein Retriever und sollte allein schon genetisch gesehen dafür zu begeistern sein, aber nach einem 8-Stunden-Bürotag habt Ihr bestimmt auch keine Lust, noch nem Stoffbeutel hinterherzurennen oder diesen aufzustöbern. Büroarbeit lastet meinen Kopf nämlich auch ganz schön aus und so reicht es mir unter der Woche, entspannte Spaziergänge zu machen. Und wenn ich dann noch einen meiner Hundekumpels treffe und ordentlich spielen darf, was will man denn mehr?!

    Wie Ihr bestimmt auch anhand der Bilder sehen könnt, ist bei mir alles im grünen Bereich. 😊

    Ich sag dann mal bis bald wieder und verabschiede mich mit einem ordentlichen Wuhuhuhuhuuuuuuuu.

     

    Euer Pepper und sein Mensch

     

     

     

    Juni 2023

    Hallo liebes Tierheim-Team,

    heute hat eine eurer Kolleginnen bei meinem Menschen angerufen und mal nachhorchen wollen, wie es mir so ginge. Das fand ich total toll und mein Mensch auch.

    Leider hat sich mein Mensch den Name nicht gemerkt, aber das Gespräch selbst war sehr, sehr nett. 😊

    Also ich kann sagen, es geht mir einfach gut. Ich genieße mein Leben bei meinem Menschen. Es ist ein geregeltes Leben. Okay, ich hinterfrage die Regeln immer noch gerne. Wäre doch auch sonst für meinen Menschen viel zu langweilig. Also eigentlich führe ich ein geregeltes Leben mit gewissen Freiheiten. 😉

    Wir machen die umliegenden Wälder unsicher und gehen jetzt im Sommer öfters  zum Entenfang oder an die Sechs-Seen-Platte, damit ich ordentlich planschen kann. Mittlerweile liebe ich das Wasser wirklich und kann so schnell schwimmen wie ein Torpedo. Jeder Stock, der mir bei meiner Schwimmerei zwischenkommt, muss natürlich mitgenommen werden. Und nach dem ausgiebigen Planschen gibt es selbstverständlich nichts besseres, als sich ordentlich zu wälzen. Mache ich dann auch sehr gerne im Sand oder Staub oder was auch immer da so auf dem Boden rumliegt. Sehe danach meist aus wie ein paniertes Schnitzel, aber mein Mensch sieht das total entspannt. Sie sagt immer, ich hätte das typische Labbifell. Da bliebe auf Dauer nix hängen und so musste ich tatsächlich auch bis heute noch nicht gebadet werden. Regelmäßiges Bürsten reicht und das machen wir fast jeden Abend. Ein herrliches Ritual, was ich total genieße.

    Auch wenn kein Wasser in der Nähe und mir mal nach einer ordentlichen „Staubdusche“ ist, klopft mein Mensch mich danach lediglich ab und meint: Toll gemacht, Mupfmolch. 😃

    Ich weiß zwar nicht genau, was ein Mupfmolch ist, aber ich glaube, es ist mein Spitzname.

    Essenstechnisch ist es hier auch sehr spannend und wir probieren immer mal was neues aus. Also mittlerweile weiß ich, ich mag Erdbeeren und Banane (die liebe ich). Kirschen sind auch gut. Natürlich ohne Kern, den beißt mein Mensch vorher raus, also teilen wir sie redlich sozusagen. Thunfisch ist super und Birne. Möhre und Gurke ist nicht meins. Da kann man mit spielen, aber zum Essen definitiv ungeeignet. Knäckebrot ist ebenfalls ein Highlight. Das knuspert so schön. Ihr seht, meinem Magen und Darm geht es mittlerweile top. Von den früheren Problemen keine Spur mehr. Mein Mensch hat ein gutes Nassfutter gefunden, mit dem ich sehr gut zurechtkomme und die kleinen Leckereien zwischendurch bringen definitiv Abwechslung…und natürlich bin ich als ausgewiesener Retriever immer für eine Leckerei zu haben. Meist verrät mich schon mein Sabberfluss, den ich definitiv nicht mehr kontrollieren kann…Vorsicht, Rutschgefahr! 😃

    Aber das beste an meinem Leben ist wohl, dass ich fast überall dabei sein darf. Ich gehe mit zur Arbeit, einer muss ja nachhalten, ob die Kollegen ordentlich arbeiten und kein Fremder das Büro ohne Wegezoll betritt. Ich war schon zweimal am Meer in Dänemark und dieses Jahr geht es wieder hin. Drei herrliche Woche Entspannung und Abenteuer. Das findet auch mein Mensch super und ich kann wieder Wellenschaum und Möwen jagen. 😉

    Natürlich kann ich nicht überall mit hin. Hin und wieder muss ich auch mal zu Hause bleiben. Dann verabschiedet sich mein Mensch ordentlich bei mir und sagt, sie sei gleich wieder da. Ich bleibe ganz geduldig zu Hause und belle auch nicht, denn ich weiß ja, mein Mensch kommt wieder. Außerdem habe ich einige kuschelige Plätzchen, wo ich mal so richtig ordentlich schlummern kann und die Couch wäre auch noch verfügbar. Dort liegen wir meist gemeinsam am Abend und lassen es uns gut gehen. Ich liebe es ganz nah an meinem Menschen zu liegen. Dann wälze ich mich auf den Rücken und lasse meinen Bauch kraulen. Herrlich!

    Bin ich aber müde, gehe ich auch demonstrativ ins Schlafzimmer. Da rolle ich mich dann in meinem Kuschelkörbchen zusammen und will meine Ruhe haben. Schließlich habe auch ich den ganzen Tag gearbeitet. Okay, ich schlafe auch auf der Arbeit, wenn der Chef nicht hinguckt, aber das ist ja nicht vergleichbar. Ich muss schließlich immer ein Öhrchen aufhalten. Nicht, dass einer der Kollegen heimlich den Kühlschrank öffnet oder ein kleines Ballspiel beginnt und ich bekomme das nicht mit. 😉

    Alles in Allem sorgt mein Mensch aber immer dafür, dass mein Leben ausgeglichen ist. Auf Aktion folgt auch immer Ruhe und so manchen Sonntag haben wir auch einfach mal beide auf der Couch verpennt.

    Es gäbe noch so viel zu erzählen, aber ich will diesmal nicht ausarten.

    Ein ordentliches Wuhuhuhuhuuuu aus Mülheim und liebe Grüße von meinem Menschen

    Pepper & Melissa

     

     

     

    27.03.2023

    Hallo liebes Tierheim – Team,

    heute schreibt mal Pepper:

    Wuhuhuhuhuuuu, wie die Zeit vergeht! Heute auf den Tag genau ist es zwei Jahre her, dass ich in mein neues Für-Immer-Zuhause gezogen bin. Damals war es ein Samstag und ich hatte absolut keine Lust ins Auto zu steigen. Es war mir einfach zu unheimlich. Mittlerweile, wer hätte es gedacht, ist das Auto mein zweites Zuhause. Ich weiß, dass wir mit dem Auto immer zu tollen Spaziergängen und vor allem in den Urlaub ans Meer fahren. 

    Auch dieses Jahr geht’s im September wieder nach Skandinavien. Ich freu mich schon drauf. Möwenjagen, im Sand bis zum Erdkern buddeln und meiner immernoch vorhandenen Leidenschaft, dem Steine herumtragen, frönen. Wobei die Steine nun eher kleinen Felsen gleichen. Mein Mensch ist da nicht so sehr von begeistert, aber am Meer gibt’s doch kaum Stöcker und als Retriever, der was auf sich hält, muss ich irgendwas rumtragen. 😉

    Am Anfang hatten mein Mensch und ich doch arge Probleme. Ich gebe zerknirscht zu, dass ich sie anfangs tatsächlich zweimal getackert habe, wie der Hundeprofi sagen würde. Mein Mensch hat aber nie ein Wort darüber verloren, damit niemand Angst vor mir hatte. Ich war halt einfach unsicher und wusste mir nicht anders zu helfen. Heute bin ich immernoch manchmal unsicher, aber heute weiß ich, dass ich bei meinem Menschen Hilfe finde und gemeinsam schlagen wir jede Unheimlichkeit in die Flucht.

    Im September letzten Jahres bin ich tatsächlich meiner Männlichkeit beraubt worden. Okay, ich gebe zu, ich war schon ziemlich zwanghaft. Jedes Blatt und jeden Halm musste ich eingehend untersuchen. Hatte ich nur im Entferntesten den Duft einer willigen Dame in der Nase, war kein Halten mehr. Zum Zug kam ich leider nie, mein Mensch würde wohl “Zum Glück” sagen. Andere Rüden waren mir ebenfalls ein Dorn im Auge. Da konnte ich auch keine Rücksicht auf eventuelle Freundschaften nehmen. Futter und Leckereien schmeckten mir auch nicht mehr so recht und da der Hormonchip gezeigt hatte, dass ich auch anders kann, hat sich mein Mensch für die endgültige Lösung entschieden. Ich sag mal einerseits Schade, weil ich der Nachwelt meine hübschen Gene nicht mehr weitergeben kann, aber andererseits bin ich jetzt weitaus entspannter. Doch wenn ich mal wieder ein nettes Mädel zum Spielen finde, verteidige ich sie immernoch gegen die männliche Konkurrenz. Natürlich nur, weil sich das als Gentleman und Charmeur so gehört. 😁

    Als weiteren Nebeneffekt hat auch mein retrievertypischer Hunger wieder eingesetzt, gepaart mit einer Sabberfähigkeit, die die Niagarafälle erblassen lassen würde. Im Training ist ein gesunder Appetit ja auch gar nicht so verkehrt. Ich höre an für sich auch recht gut. Okay, wenn der Reiz hoch ist, überkommt es mich noch und weg bin ich. Man kann doch so ein freches Eichhörnchen nicht einfach unverfolgt auf den nächsten Baum klettern lassen. Auch davon ist mein Mensch nicht wirklich begeistert. Um die Wogen zu glätten, lasse ich das nächste Kaninchen einfach unbehelligt. Cooler Trick, oder?

     

    Und wo wir schon bei coolen Tricks sind: Das mit dem “Aus” ist ja auch sonne Baustelle von mir. Wenn es um was Essbares geht, kann ich noch immer nicht davon lassen. Retriever halt. Das ist doch genetisch, oder? Erzählt man sich zumindest auf der Hundewiese. Aber andere Sachen gebe ich schon her. Als berufstätiger Hund, der einen ordentlichen Bürojob hat, gehört es unter anderem zu meinen Aufgaben, die Lagerhalle sauber zu halten. Ihr glaubt gar nicht, was sich da alles findet. Von Kabelbindern über Karton- oder Folienreste findet sich immer was aufzusammeln. Ich nehme es dann auf und bringe es meinem Menschen. In der Regel gibt es dafür ein Stück köstliches Frolic. So sammele ich mir am Tage schon ne kleine Zwischenmahlzeit zusammen. Okay, seit ich diesen coolen Trick entdeckt habe, wird der Inhalt meines Napfes irgendwie weniger. Ich vermute, da könnte ein Zusammenhang bestehen.

    Neben meinen Aufräumtätigkeiten bin ich natürlich auch für die Moral im Büro zuständig. Kaum jemand kann widerstehen, wenn ich ihn zu einem Spiel auffordere. Wenn meine Kollegen mal ihrer Menschenarbeit nachgehen, liege ich gern vor unserer Eingangstür. Die ist voll aus Glas und so kann ich gut beobachten, was oben auf dem Emscherdeich so los ist. Der geht nämlich an unserem Büro vorbei und wird sehr gerne von Fußgängern mit und ohne Hund und auch Fahrradfahrern genutzt. Ist wie fernsehen.

    Manchmal muss ich auch die Eingangskontrolle machen. Paketdienste und Lieferanten dürfen jederzeit gegen eine Streicheleinheit rein. Manchmal mache ich mir auch einen Spaß und belle mein Wuhuhuhuhuuuu. Nach zwei Jahren kennen die meisten Lieferanten meine Masche aber schon und sind nicht mehr wirklich beeindruckt. Egal, Spaß macht’s trotzdem. 😂

    Es gäbe noch so viel zu erzählen, aber ich bin ja schon genauso ausgeufert wie mein Mensch. 😉 Alles in allem fühle ich mich rundum wohl in meinem neuen Zuhause. Mein Mensch und ich haben uns mittlerweile eingegroovt und können einander ganz gut einschätzen. Wir erleben viel, ich bin fast immer mit dabei und darf auch noch meinen eigenen Kopf haben. Ich darf mein Clown-Gemüt ausleben und auch mal doof sein. Wir schmusen abends auf der Couch, ich liebe das Kontaktliegen, und genießen einfach unsere gemeinsame Zeit. Was will Hund mehr?!

    Liebe Grüße und ein ordentlicher Schlecker durchs Gesicht

    Pepper

     

     

     

    03.04.2022

    Liebes Tierheim-Team,

    heute auf den Tag genau ist es ein Jahr her, dass Pepper bei mir einzog. Es war ein spannendes Jahr, voller Höhen und Tiefen, voller Überraschungen, Erfolge und Misserfolge.

    Ich möchte euch wieder ein klein wenig daran teilhaben lassen.

    Als ich Pepper damals abholte, holte ich ein fast schon zartes, nervöses Tierchen ab, welches mit der Welt nicht selten überfordert war. Heute ist Pepper ein stattlicher, junger Rüde, der zwar noch immer hin und wieder von seiner Umwelt überrascht wird, aber diese Situationen immer besser meistert.

    Während er früher unsicher an der Leine lieber stänkerte, wenn er mit einer Situation nicht klar kam, ist er heute ebenfalls viel sicherer. Die Pöbelei an der Leine hat aufgehört, sogar, wenn der andere anfängt. Im freien Spiel mit anderen Hunden ist er sehr entspannt und tendenziell sogar zurückhaltend. Er lässt sich rumschubsen, in die Halskrause beißen und unterwirft sich lieber, als auf Konfrontation zu gehen. Was nicht heißt, dass er sich nicht zur Wehr setzt, wenn es ihm zu viel wird. Seine besten Spielkumpel sind zwei unkastrierte Jungrüden, die genauso bott spielen wie er. Während des Spiels kommuniziert er wunderbar und hat mit der Zeit auch gelernt, andere Hunde besser zu lesen. Einzig der Rückruf aus einem tollen Spiel trifft auf taube Ohren. 😉

    In der Gruppe ist Pepper immer der charmante Clown. Er versucht alles und jeden zum Spielen zu animieren. Aber er merkt auch, wenn der andere partout nicht will. Dann geht auch er seiner Wege.

    Ich habe ihn bisher nicht kastrieren lassen. Als der Chip, den er bei euch bekommen hatte, nachließ, fragte ich eine Hundetrainerin von D.O.G.S – Mülheim nach ihrer Meinung zu Pepper. Sie bestätigte mir seine Kontrolltendenzen und seine Unsicherheiten, aber war der Meinung, dass dies nicht hormonell, sondern eher erziehungsbedingt ist. Da ich Pepper zu diesem Zeitpunkt recht gut kennengelernt hatte, beschloss ich, ihn erneut chippen zu lassen, um zu schauen, ob er sich irgendwie verändert. Ich konnte tatsächlich keinen nennenswerten Unterschied feststellen. Wenn er mal versucht, bei einem anderen Hund aufzureiten, ist dies nicht sexuell zu sehen, sondern hat dann meist mit spielerischen Machtkämpfen zu tun.

    Im Gegenzug lässt es Pepper nämlich bedingt ebenfalls zu, dass andere Hunde sowas bei ihm versuchen. 😉

    Viele glauben ja, dass der Hund durch eine Kastration besser hören würde. Das glaube ich hingegen nicht. Wenn Pepper nicht hört, liegt es daran, dass etwas anderes für ihn viel interessanter ist. Sei es der Spielkumpel oder das weglaufende Kaninchen oder das Mäuseloch, wo er erstmal seine Nase reindrücken muss. Hier hilft einzig und allein mehr Training. Immerhin sind wir schon so weit, dass er ohne Ablenkung sehr gut hört und komplett frei laufen darf. Auch Hundebegegnungen, wenn ich sehen kann, dass es passt, laufen mittlerweile frei und entspannt ab. Wenn ich Pepper dann doch wieder mal anleinen muss, weil wir z.B. an der Straße unterwegs sind oder uns spielende Kinder entgegen kommen (die findet er nämlich noch immer unwiderstehlich), ist es für ihn dennoch kein Problem. Er läuft gut an der Leine und schleift mich nicht hinter sich her.

    Bei unseren Spaziergängen schaut er recht oft nach mir und kommt auch ohne gerufen worden zu sein, in der Hoffnung, sich einen Keks abzuholen. Natürlich wird diese Hoffnung hin und wieder auch erfüllt. Es muss ja ein bisschen spannende bleiben. 😊 Zudem passt er auf mich auf. Wenn uns auf der Runde mal Menschen entgegen kommen, die ihm nicht geheuer sind, bleibt er bei mir stehen und schaut so lange bis diese uns passiert haben. Im Gegenzug habe ich ihm gezeigt, dass er auch bei mir Schutz suchen kann, wenn z.B. das Spiel für ihn zu heftig wird, eine Hundebegegnung grenzwertig wird, weil der andere eventuell nicht verträglich ist oder etwas „unheimliches“ auf unserem Weg auftaucht wie z.B. ein Vogelhäuschen am Baum, welches gestern noch nicht da war. 😊

    Pepper liegt sehr gern in der Sonne, er liebt es im Garten herumzutollen und hat eine Affinität für Knäckebrot als Kauartikel für zwischendurch. Seine Magen-Darm-Problematik hat sich völlig gegeben. Während er anfangs völlig untypisch für einen Retriever ein mäkeliger Esser war, so haben mittlerweile die Verfressenheit und der teflonbeschichtete Magen des Labbis/Goldies die Oberhand gewonnen. Auch das ordentliche Sabbern vor lauter Vorfreude ist mittlerweile eine von Peppers Paradedisziplinen. 😊

    Alles in allem bin ich mit unserer Entwicklung im letzten Jahr mehr als zufrieden. Klar, gibt es immer noch die ein oder andere Baustelle, aber er macht gut mit und ich glaube, er vertraut mir mittlerweile insoweit, dass wir nur noch hin und wieder über meine Ansagen diskutieren müssen. 😉 Peppers Fotoalbum ist weiterhin aktiv und wird hin und wieder durch das ein oder andere Bild ergänzt. Es gibt so häufig Situationen, die ich gern fotografieren oder filmen würde, aber Pepper ist nicht wirklich fotoaffin. Wenn ich das Smartphone heraushole und in seine Richtung halte, fällt ihm meist ein, dass etwas anderes, was jetzt gerade ganz woanders und am besten außerhalb des Bildradius stattfindet, viel interessanter ist. 😉

    Peppers Abenteuer: https://photos.app.goo.gl/ny9cSuNHStWoQ8PUA

    Jetzt ist mein Bericht doch wieder ein klein wenig ausgeufert. 😊

    Ich wünsche dem gesamten Team alles Gute und sage mal bis zum nächsten Mal.

    Liebe Grüße

    Melissa & Pepper

    30.12.2021

    Liebes Tierheim-Team,

    nun ist ja schon wieder eine geraume Zeit ins Land gezogen und ich stelle überrascht fest, dass Pepper mittlerweile 9 Monate bei mir wohnt.

    Er hat sich sehr gut eingelebt und ich möchte ihn nicht mehr missen.

    Dennoch ist nicht alles so super toll, wie erhofft, denn Pepper hat eine Weile gewartet, bis er sein komplettes Köfferchen ausgepackt hat. Er ist definitiv kein Anfängerhund und diskutiert sehr, sehr gerne. Sprich, er testet immer wieder, ob ich etwas auch so meine, wie ich es gesagt habe. Er ist absolut nicht dumm, aber er hat 100% seinen eigenen Kopf.

    Ich denke, die Familie, die ihn abgab, war auch nicht ehrlich, was den Abgabegrund anging. Klar, Pepper ist bollerig und seine Kraft kann ein Kind beim Spielen durchaus mal umstoßen, aber was viel schlimmer ist, ist, dass er für ihn wichtige „Beute“ mit Knurren und Luftschnappen verteidigt. Er ist dabei nicht auf Verletzung des anderen aus, aber er gibt sehr deutlich zu verstehen, was ihm da jetzt nicht passt. Ein Worst-Case-Szenario in einer Familie mit Kind, die nicht von Anfang an klare Grenzen gesetzt hat. Da hätte ich es auch mit der Angst zu tun bekommen. Sehr schade für alle Beteiligten, denn von seinem Charakter her und wenn man ihn entsprechend gelenkt hätte, hätte Pepper definitiv das werden können, wofür er angeschafft wurde: Der beste Freund des Kindes.

    Trotzdem braucht man keine Angst zu haben, dass Pepper eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Im Rahmen unseres regelmäßigen Trainings konnte ich die für ihn „wichtige“ Beute auf Essbares, was er draußen findet, reduzieren.

    Alles andere, was er interessant findet und aufnimmt, wie weggeworfene Masken, Verpackungen, Getränkedosen, etc. lässt er mit „Aus“ wieder fallen oder ich kann es ihm weg nehmen. Essbares hingegen, wird aktuell noch verteidigt. Da muss ich sehr vorausschauend spazieren gehen und schneller sein als er. Wenn ich es zuerst sehe, und es verbiete, akzeptiert er es auch. Natürlich nicht, ohne nochmals sehnsüchtig dorthin zu schauen oder zu versuchen, sich nochmal ranzuschleichen, aber eigentlich nicht wirklich mit Nachdruck seinerseits. Ist natürlich nicht ideal, weil ja auch immer etwas giftiges dabei sein kann, aber wir sind ja auch noch nicht am Ende des Trainings angelangt. 😊

    Der Gehorsam klappt ebenfalls gut. Trotzdem hat er noch immer seine Schleppleine dran. Ich habe sie zwar auf knapp 3m eingekürzt, doch kann ich ihn so immer noch kontrollieren, wenn uns Hunde entgegen kommen. Bei anderen Hunden kommt es wirklich auf viele kleine Dinge an, ob Pepper ruhig bleibt und spielen will oder aber, ob er lieber stänkert. Er ist kein Leinenpöbler im klassischen Sinne. Es ist eher seine Unsicherheit und seine niedrige Frustrationsschwelle, wenn der andere Hund nicht so reagiert wie Pepper es gern hätte. Es würde den Rahmen sprengen, es genau zu erklären, aber eins ist schön: Ich kann immer recht schnell an ihm ablesen, was passieren wird und ihn entsprechend führen. Es wird dauern, vielleicht wird er auch nie ein Hund werden, der sich mit allen Hunden versteht, aber das erwarte ich auch nicht. Hauptsache, er lässt sich zurückrufen und kann ruhig am anderen Hund vorbeigehen. Daran arbeiten wir.

    Unser Büro ist Peppers zweites Zuhause. Er liebt es ins Büro zu gehen und die Kollegen sind ebenfalls sehr von ihm angetan. In der Frühstücksrunde schafft er es immer, durch einen wehmütigen Augenaufschlag (den hat er wirklich drauf), einen Bissen abzugreifen. Auch die Menge an Spielzeugen, die mittlerweile im Büro liegen, nimmt immer weiter zu. Ob Bälle oder Taue, alles ist möglich und nichts wird mehr verteidigt. Natürlich möchte er meist lieber ein Zerrspielchen machen, statt den Ball oder das Tau einfach abzugeben, aber auch das wird irgendwann. Er liebt es weiterhin durch unsere Lagerhalle zu tollen oder mit dem ein oder anderen Kollegen ein Wettrennen zu machen. Da sind meine Kollegen wie Jungs. Beide Seiten begeistern sich gegenseitig und das ist schön mit anzusehen.

    Unseren ersten Urlaub in Dänemark haben wir ebenfalls sehr genossen. Pepper hat sich super verhalten. Die Fahrt hat er locker weggesteckt. Unsere Übernachtung im Hotel hat ebenfalls ohne Probleme geklappt und in Dänemark hatte ich das Gefühl, er blüht nochmals auf. Die Weite, die Natur, das Meer, all das hat ihm unglaublich Spaß gemacht. Ich denke, da ist er genau wie ich. Tief im Inneren sind wir eigentlich keine Stadtmenschen. 😉

    Mein Resümee nach 9 Monaten mit Pepper: Wir sind nicht so weit, wie ich dachte, aber wir sind auf einem guten Weg.

    Pepper arbeitet gern mit und versteht schnell, nur oftmals versucht er seinen Kopf durchzusetzen, so wie er es in seinem „alten Leben“ erfolgreich gelernt hat. Neben seiner äußerlichen Bollerigkeit ist er aber auch ein recht unsicherer Hund, der noch immer auf Entdeckungsreise ist. Manchmal glaube ich, er ist zwar ausgewachsen und alle Hormone sind voll im Fluss, aber vom Kopf her ist er 8-9 Monate alt. Manchmal glaubt er, er sei der Herrscher der Welt, aber er lässt sich auch wieder vom Gegenteil überzeugen. 😉

    Er ist schmusig und spielt sehr gern. Er liebt das Wasser und holt bei jeder Gelegenheit irgendwas dort heraus. Mit dem Schwimmen hat er es aber noch immer nicht so. Sooo weit geht der Retriever in ihm dann doch nicht.

    Er ist und bleibt eine Herausforderung, aber eine schöne. Ich freue mich über die Fortschritte, die wir bisher gemacht haben und setze uns nicht unter Druck. Wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen, denn ich möchte mit ihm eine tragfähige Beziehung aufbauen und ihn nicht „nur“ erziehen.

    Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch, dass ihr uns zusammengebracht habt. Es gibt immer mal wieder Tage, wo ich mich frage, warum ich mich ausgerechnet für ihn entschieden habe. Einen Rüden (ich wollte eigentlich keinen Rüden), einen unerzogenen Jungspund, ein Energiebündel, das mir immer wieder versucht, auf dem Kopf herumzutanzen…und dann sehe ich ihn an, sehe, dass er sich wohl fühlt, sehe, dass sich eine Beziehung entwickelt und wenn er mich anschaut und mich anklimpert, dann schmelze ich einfach dahin. Ich hätte nie gedacht, dass ich nach meiner Seelenhündin, die ich letztes Jahr habe gehen lassen müssen, je wieder mein Herz so einem Hund würde öffnen können, aber Pepper hat es geschafft. Ich hab ihn wirklich lieb gewonnen. Danke!

    Ich wünsche euch einen guten Jahreswechsel und für das nächste Jahr wieder ganz, ganz viele gute Vermittlungen.

    Mögen all eure Wünsche, sowohl privat, als auch beruflich in Erfüllung gehen.

    Liebe Grüße aus Mülheim

    Melissa & Pepper

    06.10.2021

    Hallo zusammen,

    Pepper sendet einen kurzen Gruß aus Dänemark.

    Auf dem Bild sind wir das erste Mal am Meer. Anfangs fand er es suspekt, dann jagte er dem Schaum hinterher…und den Möwen.

    Ich glaube, er hatte definitiv Spaß. 😉

    Liebe Grüße

    Melissa & Pepper

    25.05.2021

    Hallo zusammen,

    die Zeit verging ja nun wie im Fluge und heute kommt mal wieder ein kleiner Gruß von Pepper.

    Ich denke, es geht ihm rundherum gut. Er hat sich super eingelebt und ich bin selbst erstaunt wie schnell ich mein Leben wieder auf einen Hund ausgerichtet habe. 😊

    Pepper geht noch immer gern ins Büro. Die Kollegen sind begeistert und spielen auch gern mit ihm. Mittlerweile hat er auch das ein oder andere Spielzeug. Sie müssen nur groß genug sein, dass man sie packen kann. Dann gibt er sie auch wieder her. Er liebt es durch unsere Lagerhalle zu rennen.

    Die Arbeit am Gehorsam klappt auch recht gut. Wie heißt es so schön: In ablenkungsarmer Umgebung klappt es schon ganz gut. In 7 von 10 Fällen kommt er sofort auf Ruf zurück. Bei den restlichen Malen überlegt er erst oder schnüffelt erst nochmal zu Ende, bevor er dann irgendwann kommt.

    Lockt allerdings eine Ablenkung, ist es damit gänzlich vorbei, aber das ist OK. Eile mit Weile. Er ist ja schließlich erst seit zwei Monaten bei mir. Die Schleppleine, die ihn noch immer absichert, stört ihn auch nicht. Hin und wieder, wenn ich das Umfeld überblicken kann, darf er auch frei laufen. Es ist eine Freude, ihn rennen zu sehen und man kann ihm dann seine Freude ihm Gesicht ablesen. Bis zum kompletten Freilauf wird es aber noch eine ganze Weile dauern. Er ist einfach noch zu ablenkbar. Völlig verständlicherweise, denn ich glaube, er holt gerade alles nach. 😊

    Das Autofahren macht ihm mittlerweile nichts mehr aus. Er fährt gern mit und entspannt sogar im Auto. Manchmal legt er sich sogar hin. Manchmal legt er auch seinen Kopf auf die Rückbank und döst vor sich hin. Das kann ich dann im Rückspiegel sehen. Ein putziges Bild. Wir haben vor zwei Wochen Freunde besucht, die 1 Stunde weit weg wohnen. Die Fahrt war sehr entspannt. Somit bin ich optimistisch, dass er auch die Reise nach Dänemark ohne Probleme mitmachen würde. 😊

    Ansonsten sehe ich zu, dass Pepper immer mehr kennenlernt. Es ist schon erstaunlich, welche alltäglichen Dinge, die für mich normal sind, für ihn noch immer unheimlich sind. Sperrmüll, der plötzlich am Straßenrand steht, eine Messstelle, die einfach so mitten in der Wiese steht, die Straßenbahn, die um die Ecke rumpelt. Aber bei aller Unsicherheit geht er tapfer mit mir hin und stellt sich „dem Ungeheuer“. 😊

    So konnten wir mittlerweile auch gemeinsam Aufzug fahren. Meine Mutter wohnt im fünften Stock eines Hochhauses und wir haben sie besucht. Die erste Fahrt war sehr dramatisch, aber er hat mir vertraut und ist mit in die Kabine gestiegen. Die nächsten Fahrten wurden immer besser. Da wir das ganze Wochenende geblieben sind, hat er auch sogleich bei meiner Mutter übernachtet und so sind wir vorbereitet, falls er dort mal bleiben soll, wenn ich verhindert sein sollte.

    Mit dem Schwimmen hat er es noch nicht, aber das Wasser zieht ihn magisch an. Er liebt es, irgendetwas aus dem Wasser zu holen. Meistens sind es Stöcke. Da kommt wohl der Retriever durch. 😉 Vor einer kleinen Weile ist er aus Versehen in die Sechs-Seen-Platte gefallen. Er ist beim Spielen einem anderen Hund ins Wasser gefolgt und hat verpasst, dass es plötzlich tief wurde. Mit großen Augen und entsetztem Gesichtsausdruck kam er wieder raus und schaute mich vorwurfsvoll an. Mit einem derart nassen Fell konnte er nun wirklich nicht mehr richtig laufen. Er schüttelte sich gefühlt 30 Mal, bis es für ihn „erträglich“ war. Abschließend hat er sich noch ordentlich an meiner Hose abgetrocknet und dann war alles wieder in Ordnung. Der Spaziergang konnte weitergehen.

    Sein Umgang mit anderen Hunden ist übrigens weiterhin sehr freundlich und aufgeschlossen. Grundsätzlich will er immer Spielen, aber er merkt auch, wenn der andere nicht so richtig will und geht dann weiter. Natürlich nicht ohne noch eine sehnsüchtige Aufforderung hinterherzubellen. Mit dem ein oder anderen Rüden gab es schon kleine Konflikte. Die gehen aber weniger von ihm aus, als dass er lediglich reagiert und sich nichts bieten lässt. Natürlich lasse ich es nicht zu handfesten Geschichten kommen, auch wenn es mittlerweile leider viele Hundehalter gibt, die nicht mehr in der Lage sind, die Sprache ihres eigenen Hundes zu lesen und nahende Konflikte vorherzusehen. Nicht selten höre ich wieder den Spruch „Das machen die schon unter sich aus.“ oder „Da muss der jetzt durch.“  Ich persönlich möchte nicht, dass mein Hund etwas alleine ausmacht oder durch etwas durch muss, was ihm nicht zuträglich ist.

    In den Genuss einer Massage bei meiner Hundephysio ist Pepper auch schon gekommen. Ich finde es wichtig, dass er dies kennenlernt, denn wenn so etwas eventuell mal nötig wird und vielleicht auch ein bisschen unangenehm sein könnte, dann kennt er das Prozedere schon und weiß, dass es ihm danach besser geht. Da er sich ja oftmals mit vollem Einsatz in die Leine wirft, konnte die Physio auch schon die ein oder andere Verspannung behandeln. 😉 Genossen hat er die Massage aber glaube ich nicht wirklich. Er wollte lieber spielen und nicht einfach nur daliegen und sich durchkneten lassen. 😊

    Das Google-Fotoalbum ist wie versprochen weiterhin aktiv und wächst langsam, aber stetig um den ein oder anderen Beitrag: https://photos.app.goo.gl/ny9cSuNHStWoQ8PUA

    Viele Grüße aus Mülheim und bis zum nächsten Mal.

    Melissa S. & Pepper

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Das sind sehr gute Nachrichten.

    Euer Tierheimteam