Tierheim Moers

Category: Aktuell

  • Susi ist gegangen

    Schnuppel

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    21.10.2018

    Da haben wir gedacht, dass Susi über den Berg ist und da liegt sie heuten morgen wie schlafend in ihrer Unterkunft. Sie ist in der Nacht über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind alle sehr traurig, dass wir eine so liebe und schmusige Samtpfote gehen lassen mussten.

    20.10.2018

    Bei Susi ging die Liebe wohl zu sehr durch den Magen, daher muss der zukünftige Dosenöffner ein wenig auf ihre Linie achten. Langsame Reduktion des Gewichtes, verbunden mit Bewegung und viel Liebe, das sollten die Richtlinien für Susi und auch für ihren Gefährten Schnuppel sein. Beide kurieren sich momentan noch in der Quarantäne aus, da Susis Bauchspeicheldrüse entzündet ist und beide auch eine wenig verschnupft sind. Trotzden sind die beiden ein tolles, wenn auch pfundiges Team, die menschliche Gesellschaft sehr zu schätzen wissen.

  • Vielen Dank an dm-Drogeriemarkt und seine Kunden

    Der dm-Drogeriemarkt hat bei der Aktion “Herz zeigen” einen Preis für Engagement in der Region in Höhe von 4000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Kunden von dm konnten eine Woche lang bei ihrem Einkauf mit Helferherzen für ihre Einrichtung  abstimmen. Wir freuen uns, dass sowohl Klartext für Kinder als auch wir ausgewogen bei den Kunden ankamen, so dass der Betrag geteilt werden konnte und jeder eine Spende von 2000 Euro entgegen nehmen durfte. Im Rahmen einer kleinen Übergabefeier, die liebevoll von den Mitarbeitern der teilnehmenden dm-Märkte vorbereitet wurde, wurden die Spenden symbolisch übergeben.

    Ein ganz großes Dankeschön geht sowohl an die Kunden als auch an den Initiator  dm. Dass wir für diese Aktion ausgewählt wurden, ist für uns Glück und Ansporn zugleich, engagiert weiter zu machen.

    Tierheimteam und Vorstand 03.10.2018

     

  • Der kleine Unterschied

    Hallo Ihr Lieben,

     

    endlich finde ich mal wieder etwas Zeit, Euch ein paar Zeilen zu schreiben. Wie ist es Euch ergangen in diesem wirklich heißen Sommer? Soll ich Euch was verraten? Ich habe mir manchmal in der Nacht ganz heimlich “Katzenmilch on the rocks” gemacht, die Stille genossen und über einige Dinge nachgedacht.

     

    Hat Euch die Überschrift schon neugierig gemacht? Es ist nicht das, was ihr jetzt vielleicht denkt …

     

    Wir sehen hier eine Vielzahl von Menschen und Tieren kommen und gehen und manchmal in der Hektik wirkt alles etwas einheitlich, aber das ist es gar nicht. Jeder Mensch und jedes Tier ist anders, besonders, einzigartig … und will erkannt werden. Ihr wisst ja, dass ich mir immer viel Zeit nehme für meine Gäste. Ich möchte sie kennen lernen und mehr über ihre Bedürfnisse und Wünsche wissen. Denn nur so kann man das richtige Zuhause für sie finden. Meine Mitarbeiter sind da ganz auf meiner Linie und beobachten und interagieren ebenso viel mit unseren Gästen.

    Aber wie dieses ganze “Vermitteln” abläuft, habe ich Euch glaube ich schon mal erzählt. Eigentlich möchte ich heute auf etwas ganz anderes heraus … auf einen kleinen, sehr wichtigen Unterschied. Ich möchte heute mit Euch über den Unterschied reden, was es heißt “Tiere zu lieben” oder “es zu lieben, ein Tier zu haben”.

     

     

    Ich höre schon wieder die Stimmen, die sagen: “Paula, das sind doch Wortklaubereien. Nun nimm es doch nicht wieder so pingelig genau.” Ich finde das nicht! Mag dieser Unterschied im sprachlichen Sinne sehr klein sein, so ist er inhaltlich umso gewichtiger.

    Ich will versuchen, Euch zu erklären, warum mir das so wichtig ist. Menschen, die es lieben, ein Tier zu haben, lieben häufig zunächst das Bild oder die Vorstellung, die sie davon haben. Sie stellen sich vor mit ihrem Hund in schöner Natur spazieren zu gehen … der Hund läuft frei, kommt aber zuverlässig und schwanzwedelnd, wenn er gerufen wird. Oder sie stellen sich vor, wie die flauschige Katze sich auf ihrem Schoß zusammen rollt und wohlig schnurrt. Dieses Wunschbild kann der Realität entsprechen, wenn Mensch und Tier glücklicherweise gut zueinander passen und die Bedürfnisse sich decken. Dann kann es “reichen”, es zu lieben, ein Tier zu haben – auch ohne, dass es für Mensch oder Tier Nachteile hat.

    Die Spreu trennt sich jedoch vom Weizen, wenn Mensch und Tier für ein “gutes zueinander Passen” Kompromisse eingehen müssen, wenn sie zueinander finden müssen … kurzum: wenn es Probleme gibt.

     

     

    Denn Tiere lieben, sein Tier lieben heißt nicht, dass dieses Tier sich in mein Leben einfügt; das heißt vielmehr, dass ich seine Bedürfnisse sehr genau kenne und respektiere und sich die Leben zu einem verbinden. Ja, ich gebe zu das hört sich schon ein wenig pathetisch an, aber ich finde es schön und passend.

    Ich will mal ein tatsächlich nicht seltenes Beispiel aus unserem Hotelalltag geben. Ein schüchternes und verängstigtes Kätzchen (merkt Ihr das? Man nennt es sofort Kätzchen statt Katze, weil man da doch eigentlich sofort das Bedürfnis hat, es zu beschützen und ihm zu helfen) sucht ein Zuhause, in dem es ankommen darf. Es kommen Interessenten, die – ganz kurz zusammen gefasst – sagen, sie kennen sich mit Katzen aus, das wäre für sie kein Problem, die Katze muss sich nicht sofort streicheln lassen. Meine Mitarbeiter erklären mehrfach, dass sich so etwas sehr lange hinziehen kann … alles kein Problem. Das Kätzchen zieht aus … und wird nach – sagen wir – vier Wochen zurück gebracht, weil es sich immer noch verkriecht. Sorry, aber das ist der Moment, wo mir nicht einmal mehr die Katzenmilch schmeckt.

    Zur Tierliebe gehört, ein Tier so anzunehmen, wie es ist … es dort abzuholen, wo es steht und in der Zeit, die das Tier vorgibt, in Richtung gemeinsamer Weg zu gehen.

     

    Soll ich Euch was erzählen? Vor wenigen Tagen erst wurden wir angeschrieben, weil ein kleiner Kater, der vor 3,5 Jahren von uns adoptiert wurde einen neuen Entwicklungsschritt gemacht hat und sich nun endlich traut, frei und unbefangen zu spielen. Das ist einfach nur großartig! Danke, dass Ihr ihm seine Zeit gegeben habt. Danke, dass Ihr Euch so für ihn freut – denn es ist seine Lebensqualität die wächst. Und danke, dass Ihr uns daran teilhaben lasst. Hach – ich werde ganz sentimental…

     

     

    Ihr findet, das ist zu schwarz weiß gedacht? Vielleicht habt Ihr da nicht ganz unrecht. Ich will versuchen, die Grenze zwischen diesem kleinen Unterschied etwas zu verwischen.

     

    Nicht jedes Zuhause ist das Richtige für “schwierige Fälle”. Das ist auch vollkommen in Ordnung so. So viele Bedürfnisse sind zu berücksichtigen … was soll ein verängstigtes Kätzchen bei einem kleinen Kind? Keiner der Beiden profitiert von dieser erzwungenen Partnerschaft.

     

     

    Ich finde, wenn Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Umstände, ein Bild vor Augen haben, wie das Zusammenleben mit einem Tier aussehen soll und die es lieben, dieses Bild Realität werden zu lassen (ich muss ja nun bei meiner Wortwahl bleiben), sich dann aber auch sehr genau ihre möglichen tierischen Partner aussuchen und auch deren Bedürfnisse berücksichtigen … genau in dem Moment überschreiten sie die Grenze zur Tierliebe. Denn auch zu wissen, was man nicht möchte, ist ein Bedürfnis.

     

    Erkennt Eure Bedürfnisse und vor allem: respektiert die Bedürfnisse Eurer Tiere.

     

    Eure Paula

  • Eröffnung des Hundhauses & Tierheimfest

    Tierheimfest am 05.08.2018

    Einweihung des Hundehauses am 04.08.2018

  • Sommerfest 2018

    Zeit zum Verschnaufen gab es nicht… Sonntag, 05.08.2018 um 12:00 Uhr öffneten sich unsere Tore für das Sommerfest.
    Über alle drei Hundewiesen, den Tierheimbereich und natürlich auch das neue Hundehaus erstreckte sich unser Aktionsrahmen. Die zahlreichen Besucher konnten es sich an den verschiedensten Stellen gemütlich machen und sich stärken, nachdem sie die zahlreichen Aussteller und auch unser Hundehaus besucht hatten.
    Auch unser Sommerfest lebt durch zahlreiche Unterstützung und Akzeptanz durch die Besucher.
    Treue oder auch ganz neue Aussteller, fleißige Kuchenbäcker, viele helfende Hände und zahlreiche Besucher … Ihr alle macht unser Sommerfest zu einem tollen Tag!

    Vielen Dank dafür!

    Impressionen vom Sommerfest 2018

    07.08.2018

  • Freddy genießt das neue Zuhause

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf diesem Wege wollte ich Ihnen mitteilen, dass sich Freddy in kurzer Zeit  bei uns gut eingelebt hat. Er ist sehr schmusig und läuft insbesondere meinem Mann immer hinterher. Schon nach 10 Tagen konnten wir Freddy in den Garten lassen.

    Inzwischen ist auch eine Katzenklappe eingebaut worden, damit Freddy selbständig rein- und rauslaufen kann.

    Das einzige was uns verwundert, ist die Tatsache, dass Freddy nur Hartfutter frisst. Er rührt Nassfutter nicht an und frisst auch kein frisches Hühner- oder Rinderfleisch. Er bettelt auch nicht am Tisch, wenn wir essen. Mit Futter ist er kaum zu locken. Wenn wir das Schälchen mit Trockenfutter füllen, kommt er nicht sofort, sondern frisst es im Laufe des Tages bzw ein zweites Schälchen über Nacht.

    Einzig “Dreamies” frisst er ganz gerne

    Zwei Foto von unserem Freddy im Garten fügen wir im Anhang bei.

    Liebe Grüße

    Birgit H.

    Vielen Dank für den Bericht. Wir freuen uns, dass sie alle schon ein tolles Team geworden sind.

    Ihr Tierheimteam 03.08.2018

  • Wir beim Bürgerfest vom TV Utfort-Eick

    Am 01.07.2018 durften wir uns auf dem Bürgerfest des TV-Utfort Eick präsentieren und unser Tierheim vorstellen. Viele Besucher kamen zu uns und interessierten sich für unsere Arbeit. In Gesprächen berichteten viele davon, bereits ein Tier von uns adoptiert zu haben und freuten sich über die Einladung zu unserem Sommerfest am 05.08.2018.

    Vielen Dank an Sarah Lindemann vom TV-Utfort Eick, dass sie uns die Möglichkeit gegeben hat, unsere Arbeit auch hier den Moerser Bürgern näher zu bringen.

  • Ganz großer Dank an die Firma Marschmann

    Ein riesiges DANKESCHÖN geht an die Firma Marschmann GmbH und natürlich an den Ausbildungsjahrgang 2018!

     

    Es ist Teil des Ausbildungskonzepts der Marschmann GmbH, dass die Auszubildenden des 3. Lehrjahres eigenverantwortlich ein gemeinnütziges Projekt planen und durchführen. In diesem Jahr haben wir bzw unser Hundehaus den Zuschlag für das Azubi-Projekt bekommen.
    Wir sind einfach nur begeistert! Planung, Ablauf, Kreativität und natürlich die Umsetzung waren top. Die tolle Gestaltung verleiht unserem Hundehaus jetzt eine ganz individuelle Note und trägt unsere Absicht ein “Zuhause auf Zeit” zu schaffen maßgeblich mit.
    Ganz toll gemacht, Jungs! Vielen, vielen Dank!

    Im Juli 2018

  • Baby Tinkerbell jetzt auf drei Beinen, update 03.07.2018

     

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    update 03.07.2018

    Heute war unsere tapfere Tinkerbell zur Kontrolle beim Tierarzt. Er war sehr zufrieden mit dem Heilungsverlauf und Tinkerbell war ganz schön geschafft. Sie hat sich erstmal in ihr kuscheliges Bettchen zurück gezogen und ausgeruht.
    Noch wirkt es etwas unbeholfen, wenn sie läuft – aber die Amputation ist ja auch erst eine Woche her.
    Wichtig ist, dass sie sich bewegt und das macht sie. Sie geht auf ihr Katzenklo manchmal meint man auch ein kleines bisschen Bewegungsfreude zu erahnen. Ganz zaghaft fängt Tinkerbell an, sich beim Schmusen ein wenig gegen die Hand zu drücken.
    Es wird noch ein bisschen Zeit brauchen, aber dann wird Tinkerbell ihr neues Leben genießen können – da sind wir ganz sicher.

    27.06.2018

    Rettung in letzter Minute…

    Am 25.06. wurde ein kleines Katzenmädchen zu uns gebracht. Man musste kein Tierarzt sein, um zu sehen, dass ihr linkes Hinterbein gebrochen war.
    Wir haben die kleine Maus Tinkerbell genannt und sind natürlich umgehend zum Tierarzt gefahren. Tinkerbell wurde auf ca. 6 Wochen geschätzt und bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass das Beinchen nicht nur gebrochen, sondern auch bereits entzündet und vereitert war. Die Ärzte vermuten, dass die Verletzung durch einen Biss entstanden ist.
    Tinkerbell hatte großes Glück, dass sie noch rechtzeitig gefunden wurde und sie nun medizinisch versorgt werden konnte.
    Leider war es unumgänglich, dass ihr Bein amputiert werden musste.
    Am 26.06. wurde die Operation durchgeführt. Tinkerbell geht es den Umständen entsprechend gut und sie muss sich nun erst einmal von den ganzen Strapazen ihres jungen Lebens erholen.
    Wir sind zuversichtlich, dass Tinkerbell auch mit drei Beinen laufen und springen wird, als hätte sie kleine Feenflügel.

  • Kaninchen Nala mit Freund Lumpi

    Hallo Ihr Menschen vom Tierheim Moers,
    Ich wollte mal ein Lebenszeichen von mir geben. Seit über einer Woche bin ich ja jetzt bei meiner neuen Menschen-Familie und dem Kaninchen Lumpi. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst vor dem Lumpi, aber das ist jetzt nicht mehr so. Wir haben uns toll aneinander gewöhnt und kuscheln auch gerne zusammen in der Sandkiste.
    Viele Grüße sendet euch
    Nala

     

     

    Danke, Nala, dass du uns geschrieben hast. Genieße dein neues Leben.

    Dein Tierheimteam 25.06.2018