Tierheim Moers

Category: Aktuell

  • Laika sagt Good-Bye

     

    “Hallo ihr lieben.

    Nachdem ihr mich vor 10 Jahren in eure Obhut genommen habt und mir ein neues und schönes Zuhause gesucht habt muss ich mich nun leider, von meinen Lieben und allen die mir etwas Gutes wollten, verabschieden. 10 Jahre lebte ich glücklich bei der Familie Giese / Heussen, in die ihr mich vermitteln konntet. Danke dafür. Es war ein geiles Leben. Ein Baggersee um der Ecke in dem ich schwimmen konnte, ein großer Garten und Menschen, die mich geliebt haben. Ich und vorallem mein Herrchen, wir danken euch!

    Laika verstarb im Alter von 11 Jahren ohne zu leiden. Wir, Heiko und Daniela Giese, Rüdiger und Veronika Heussen, danken euch, das wir diese kleine Maus als Mitglied unserer Familie hatten.”

     

    Es ist schön, dass Ihr einem Tierheimbewohner eine Chance gegeben habt und ihm all die Jahre ein liebevolles und behütetes Zuhause bereitet habt. Es ist immer schwer ein Familienmitglied gehen zu lassen, aber Ihr wisst, dass Ihr alles für sie getan habt. Dafür danken auch wir Euch.

    Alles Gute euer Tierheimteam 02.07.2017

  • Jacko´s Herz wollte nicht mehr

    Wie wir heute mitgeteilt bekamen, ist unser ehemaliger Kater Jacko einem unbekannten Herzleiden erlegen.

    Komm gut über die Regenbogenbrücke, du Lieber.

    Wir wünschen den neuen Eigentümern Kraft, den Verlust zu ertragen.

    Euer Tierheimteam 29.06.2017

  • Annäherung zwischen Spitz und Katz’

    Hallo Leute,

    die letzten Wochen waren sehr nervenaufreibend für mich. Nicht in meinen schlimmsten Träumen hätte ich mir vorstellen können, mich von einem Kater als “dummer Hund” bezeichnen zu lassen … und selbst in meinem allerschlimmsten Albtraum hätte ich mir nicht eingestanden, dass der Kater irgendwie Recht haben könnte. Aber was soll ich sagen? Genau so ist es passiert! Ich fange mal lieber von vorne an …

    Mein letzter Bericht endete ja mit der kleinen Beichte, dass ich es noch nicht geschafft hatte, Kontakt zu den Katzen aufzunehmen, und dem Versprechen, dass ich das ändern wollte. Es ist mein Naturell, dass ich Aufgaben sehr ernst nehme; also habe ich Tag für Tag beim Spaziergang oder auf der Wiese Augen und Ohren offen gehalten, um endlich mal einen unserer Katzenhausbewohner mit einem Gassigänger zu treffen. Nichts und niemanden habe ich getroffen … keine Katze auf dem Spaziergang … nie! Ich sehe wirklich jeden Hund fast täglich außerhalb des Hundehauses … sogar die Hunde aus der näheren Umgebung trifft man regelmäßig … aber nicht EINE Katze! Was haben die nur für Gassigänger, habe ich mich gefragt. Ich war schon ganz aufgelöst und ratlos, wie ich jemals die Samtpfoten mit ins Boot holen sollte. Es ging sogar so weit, dass meine Gassigängerin bei den Pflegerinnen geklagt hat, dass ich so unaufmerksam wäre und sie gar nicht wüsste, was mit mit los sei. Ich war doch gar nicht unaufmerksam – im Gegenteil: ich war zu 100 % aufmerksam: ich habe die Katzen gesucht!

    Ich war kurz vor der Verzweiflung, als eines Tages Hofkater Joshi zum Hundehaus reinschaute und fragte: “Sag mal, was suchst Du eigentlich? Du benimmst Dich ja in letzter Zeit wie ein aufgescheuchtes Huhn!” Mir war klar, dass Joshi wahrscheinlich meine einzige Chance war, endlich zu erfahren, wann die Katzen Gassi gehen und ich erzählte ihm von meiner Not. Und da ist es passiert! Er bezeichnete mich als dummen Hund und wälzte sich vor Lachen auf dem Boden. Ich war kurz davor, so richtig sauer zu werden, aber da erklärte Joshi mir, dass Katzen nicht Gassi gehen; und dass sie auch keine Gassigänger sondern Kuschelpartner haben. Jetzt wurde mir einiges klar und ganz kurz huschte der Gedanke “ich dummer Hund” durch meinen Kopf, aber wirklich nur ganz kurz und da will ich auch gar nicht näher drauf eingehen.

    Joshi fand mein Anliegen, Euch von uns Tierheimtieren zu berichten, auch wirklich wichtig und versprach mir, die Katzenhausbewohner einzuweihen. Ab jetzt brauchte ich nur darauf warten, dass meine Gassigängerin mal ein Pläuschchen in der Nähe der Außengehege hält und endlich würde ich auch von den Katzen berichten können. Wieder einmal meinten es die Umstände gut mit mir, weil meine Gassigängerin auf die Idee kam, dass ich mal lernen sollte, mich in der Nähe von Katzen anständig zu verhalten. Was soll ich sagen – besser konnte es nicht laufen. Und endlich war sie auch wieder zufrieden mit mir, weil ich das ja so toll machte … ich will Euch da mal etwas anvertrauen: Ihr Menschen versteht uns nicht immer so richtig gut. Aber wenn man einen unterschiedlichen Antrieb jedoch das gleiche Ziel hat, sind am Ende alle immer zufrieden.

    Endlich war es soweit! Ich hatte Kontakt zu den Katzen. Der erste, der mit mir sprach war der rote Kater Balou – ein sehr selbstbewusster Kerl. Er erzählte mir, dass immer mehrere Katzen in einem Zimmer mit Außengehege wohnen. Seine Zimmergenossen sind Henry und Buffy. In jedem Zimmer gibt es mehrere Futterstellen, mehrere Toiletten und ganz viele Schlafmöglichkeiten, so dass sich auch zwei Katzen, die sich nicht so toll finden, aus dem Weg gehen können. Am spannendsten fand ich das mit dem Futter! Die haben wirklich immer Futter zu Verfügung. Das finde ich sehr unfair – wir Hunde bekommen nur eine Mahlzeit und fertig … das versteh einer…

     

    Während wir so plauschten, wurde mir klar: auch wenn Hund und Katze recht verschieden sind, wir alle hier haben eine große Gemeinsamkeit. Wir sind alle Tierheimtiere und warten auf Menschen und ein Zuhause, dass zu uns passt. Schließlich sind wir doch hier, weil unser altes Zuhause ja irgendwie nicht passte.

    Balou erzählte dann so ein bisschen über die einzelnen Bewohner im Katzenhaus und wie bei uns Hunden, sind da viele unterschiedliche Charaktere. Manche sind offen und begegnen Besuchern direkt freundlich und verschmust. Solche Katzen finden ganz schnell ein Zuhause und Balou meint, es macht fast keinen Sinn, sie näher kennen zu lernen, weil sie so bald wieder weg sind. Es gibt aber auch die Anderen, die zurückhaltend, abweisend oder enttäuscht sind. Dafür müssen besondere Menschen kommen – Menschen, die an sie glauben und die sich nicht davon abschrecken lassen, dass das Zusammenleben anfangs schwierig ist. Er sagte, seine Mitbewohnerin Buffy wäre ein bisschen so, aber im Nachbarraum – das Geschwisterpaar Lilly und Pitti wäre noch viel extremer. Die meisten Besucher sehen sie nicht einmal. Und manchmal, wenn Pitti doch mal zu sehen ist, faucht er schon, nur wenn jemand den Raum betritt. Aber er ist nicht gefährlich oder böse … es ist bald mehr wie ein Test … ein Test, um festzustellen, ob ein Mensch durch seine Fassade durchsieht und seiner Zuneigung würdig ist. Allerdings kann so ein Test recht lange dauern …

    In diesem Moment empfand ich eine Seelenverwandschaft zu einem Kater, den ich gar nicht kannte. Ich bin auch sehr abweisend … ich mag keine fremden Menschen um mich herum … aber aus einem fremden Menschen kann ja auch ein vertrauter Mensch werden, wenn er sich Zeit und Ruhe nimmt. Meine Gassigängerin sagt immer, ich wäre ein großartiger Hund, wenn ich erst einmal “Ja” gesagt habe. Ich höre das sehr gerne, wedele dann immer mit meiner Rute und versuche ihr mal zart über die Nase zu lecken … aber das ist ja ein anderes Thema.

    Nur mal so fürs Protokoll: ich werde kein richtiger Katzenfreund mehr werden, aber hier im Tierheim müssen wir doch zusammen halten und Balou hat mir einen wirklich spannenden Einblick in die Tierheimkatzenwelt gewährt. Da sind schon ein zwei Sachen, die uns vereinen und über die ich noch ein wenig nachdenken muss.

    Für die Zukunft kann ich aber erst einmal mit gutem Gewissen sagen: das Tierheimnetzwerk steht und ab jetzt passt nicht nur der Spitz auf sondern ALLE halten Augen und Ohren offen, was es zu berichten gibt.

    Joshi, der den Stein ja quasi ins Rollen gebracht hat, ist übrigens nicht mehr hier. Der alte Haudegen hat den Hofkatzen Camilla und Paula das Leben echt schwer gemacht und hat ein tolles Zuhause auf einem Hof gefunden.

    Es gab auch noch ein paar kuriose Dackelgeschichten in den letzten Wochen, aber davon erzähle ich Euch beim nächsten Mal … jetzt muss ich mich erst einmal ausruhen.

    Euer Atreju

  • Chayenne hat ihren Weg angetreten

    Vor kurzem bekamen wir die traurige Nachricht, dass unsere Ehemalige Chayenne ihre letzte Reise –  die Reise über die Regenbogenbrücke – angetreten hat. Chayenne war immer etwas zurückhaltend und wurde trotzdem von ihren Leuten heiß und innig geliebt. Immer wieder bekamen wir Besuch von ihnen und eine kleinen Bericht, wie es der alten Dame geht. Ein letztes Foto schickten sie uns von ihrem Geburtstag, der gebührend gefeiert wurde.

    Wir wünschen der Familie Kraft, den Verlust zu ertragen. Aber sie wissen bestimmt, dass sie alles getan haben, um ihr die letzten Jahre so schön wie möglich zu gestalten. Schön, dass es immer wieder Menschen gibt, die nicht davor zurück scheuen, sich einen betagten Vierbeiner nach Hause zu holen, obwohl sie damit rechnen müssen, dass sie ihn vielleicht nur eine begrenzte Zeit um sich haben werden.

    Vielen Dank noch einmal dafür.

    Euer Tierheimteam 11.06.2017

  • Reizende Finchen

    Finchen

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    31.05.2017

    Finchen hat bis vor kurzem mit einem Böckchen zusammengelebt, der nun leider verstorben ist. Somit möchte sie gerne wieder mit einem neuen Herrn eine Wohngemeinschaft gründen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte zu den Öffnungszeiten an unsere Tierpfleger.

    [cforms name=”Kontakt Kleintiervermittlung”]

  • Sheela geht ihren neuen Weg

    Hallo!
    Muss euch leider mitteilen, dass ich am 15.5 meine süße Maus Sheela einschläfern lassen musste, da sie Leberkrebs hatte.
    Der Schmerz und der Verlust ist soooo unendlich groß!
    Aber die Zeit, die ich mit ihr verbringen durfte war unbeschreiblich, wunderschön! Sie war das schönste, was mir passieren konnte! Vielen Dank nochmal!
    Gruß, Pamela

    Wir wünschen euch alle Kraft, die ihr braucht, um diesen Verlust zu ertragen. Wir wissen aber auch, dass sie bei euch ein tolles und schönes Leben hatte. Sie wird euch von einer anderen Welt aus sehen und weiter lieben.

    Euer Tierheimteam 18.05.2017

  • Gockel-Grüße von Jim und Beam

    Gockel Grüße

    Vor gut einer Woche durften Jim & Beam in ein Zuhause ziehen. Und zwar nicht nur in eine Gockel WG … nein zu einer ganzen Hühnerschar
    Gockel, Hühner und menschliche Zweibeiner sind glücklich mit der neuen Wohnsituation.
    Genauso soll es sein!
    … und über Fotos von Jim & Beam Junior würden wir uns demnächst auch freuen 😉

  • Fleur braucht neue Bleibe

    Fleur, Bigwick und Klopfer
    Fleur

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    29.04.2017

    Fleur wurde zusammen mit Klopfer und Bigwick abgegeben. Es fehlte die Zeit für die Drei. Bei Interesse wenden Sie bitte zu den Öffnungszeiten an unsere Tierpfleger. Sie beraten Sie gerne.

  • Tabsy hat sich verabschiedet

    Unser ehemaliger Leukose-Kater Tabsy hat sich über die Regenbogenbrücke gemacht. Wie uns seine Übernehmer mitteilten, ist er nach einem noch sehr schmusigen Abend in der darauffolgenden Nacht ganz ruhig auf dem Sofa eingeschlafen.  Tagtäglich hatte er in den letzten Wochen, die er dort verbracht hat, regelmäßig Gesellschaft von seinen vierbeinigen Mitbewohnern. Es sah fast so aus, als wollten sie ihn in seinen letzten Tagen nicht alleine lassen. Tabsy hat die Gesellschaft genossen und machte einen glücklichen und zufriedenen Eindruck.

    Es ist schön, dass es immer wieder Menschen gibt, die genau wissen, dass sie das adoptierte Tier vielleicht nicht mehr lange bei sich haben werden, und trotzdem den Schritt gehen und ihm noch einige schöne Tage, Wochen oder Monate geben. Tabsy starb in der Geborgenheit einer menschlichen und tierischen Gemeinschaft. Und das ist gut zu wissen …

    Außer seinen Übernehmern trauern auch wir im Tierheim. Tabsy war uns allen auf unterschiedlichste Weise ans Herz gewachsen.

    Leb weiter glücklich in deinen neuen Leben.

    Tierheimteam im April 2017

  • Moerser Tierheim öffnet seine Türen zum Frühlingsfest. Alice von der Laden

    Amelie, Juline, Jona und Lena verwöhnten die Kaninchen mit Streicheleinheiten. Foto: Olaf Fuhrmann

    Moers.   Tierliebhaber und Mitarbeiter kamen am Samstag zum Frühlingsfest des Moerser Tierheims zusammen. Für ein Projekt braucht man noch Hilfe.

     Kaninchen, Katze, Hund & Co zeigten sich am vergangenen Samstag von ihren besten Seiten: Das Frühlingsfest des Moerser Tierheims öffnete zum wiederholten Mal seine Pforten für Tierbesitzer und -liebhaber, informierte über artgerechte Haltung der Kleintiere und sammelte Spenden für die anfallenden Arbeiten der ehrenamtlichen Mitarbeiter.

    Zahlreiche Hundebesitzer und Freunde des Vereins besuchten das Heim am Peschkenhof und genossen die Gemeinschaft unter Tierliebhabern. Gisela Kuhnen, 2. Beisitzerin des Vereins, ist von der Gemeinschaft der Helfer beeindruckt und freut sich über das rege Interesse der Bürger: „Es ist schön zu sehen, dass die eigene Arbeit sich auszahlt.“

    Das Tierheim wurde auf Vordermann gebracht

    Vor zwei Jahren strukturierte sich der Verein neu, das heißt ein neuer Vorstand und neue Arbeitsweisen. „Wir haben ein bisschen Ruhe reingebracht“, erklärt Peter Kuhnen, Vorsitzender des Vereins.

    Gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Tierschutzjugend gelang es, das Tierheim wieder auf Vordermann zu bringen, so dass sie sich jetzt über den anstehenden Neubau des Hundehauses freuen können. Das bisherige Haus, so Kuhnen, entspreche nicht mehr den aktuellen Anforderungen, da es noch aus den 60er Jahren stammt und die Zellen meist zu klein für die Hunde sind.

    Infos zur artgerechten Haltung von Kleintieren

    Doch am vergangenen Samstag drehte es sich vor allem um die kleineren Bewohner des Heims. „Es ist ein Mottotag für die Kleintiere“, erklärt Kuhnen und begründet dies mit der Tatsache, dass meist Katzen oder Hunde im Mittelpunkt solcher Veranstaltungen stehen. So konnten sich die Besucher von 13 bis 17 Uhr über artgerechte Tierhaltung informieren.

    Rund 40 Tiere warten auf ein Heim

    Der Verein baute dafür unter anderem ein Gehege für Chinchillas auf, das zeigte, wie die Tiere sich im Haus ihrer Herrchen am wohlsten fühlen. Außerdem standen überregionale Vereine, wie zum Beispiel „Rettet das Huhn“ oder das „Wir helfen Kaninchen-Team“ bereit, um Fragen rund um die kleinen Lieblinge zu beantworten.

    Zur Zeit wohnen sechs Hunde, 15 Katzen und etwa 20 Kleintiere im Tierheim und warten darauf, von Tierfreunden in deren Familie aufgenommen zu werden.