Tierheim Moers

Category: Regenbogenbrücke

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    Liebes Tierheim Moers,

    Im September 2016 haben wir den roten Elmo aus euren liebevollen Händen übernommen. Elmo war unser erster Kater und es war eine Freude zu sehen, wie er immer mehr Vertrauen zu uns fasste und sich stetig weiterentwickelte – vom verspielten Jugendlichen zum faulenzenden Senior. Leider hatte er recht schnell einige gesundheitliche Baustellen, die wir im Laufe der Jahre begleitet haben. Und so kam es, dass wir den Kleinen nun nach einer zusätzlichen Rückenmarksverletzung nach 7 glücklichen Jahren bei uns schweren Herzens am 7.8.23 gehen lassen mussten. Elmo mochte auch bei uns nach wie vor keine Artgenossen, tolerierte aber den Kater von nebenan. Er genoss den Freigang und lag gerne im Sommer auf der Terrasse und ganz besonders gern zwischen seinen beiden Menschen oder in irgendwelchen Kisten. In den letzten Jahren wurde er regelrecht eifersüchtig und wollte bei Kuscheleinheiten seiner Dosenöffner immer dabei sein. Wir schließen ganz viele wunderbare Erinnerungen an ihn in unsere Herzen und werden immer an die schöne Zeit mit ihm zurückdenken.  

    Anbei noch ein paar Fotos von Elmo in seinem Forever Home. 

    Herzliche Grüße von Patricia und Kim

  • 🌈 18.07.2023

    Update 18.07.2023:

     

    Die Katzenseniorin konnte das Leben nicht mehr meistern – ihre Organe versagten mehr und mehr. Der Appetit schwand und das wenige Futter wurde nicht mehr richtig verarbeitet. Bevor Minka sich weiter quälen musste, haben wir sie heute in Würde gehen lassen müssen.

     

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    Die 17jährige Katzendame Minka kam zu uns, da ihre Vertrauensperson sie nicht mehr versorgen konnte.

    Anfangs hat sie sich uns gegenüber sehr abweisend gezeigt.

    Wir haben Verständnis für ihr Abwehrverhalten. Für Katzen ist ihr vertrautes Umfeld generell sehr wichtig und sie tun sich eher schwer mit Veränderungen – bei einer so drastischen Veränderung nach 17 Jahren darf man schonmal übellaunig reagieren.

    Inzwischen konnte die Seniorin ins Katzenhaus umziehen und zeigt sich dort deutlich entspannter. Auch wenn wir sie noch nicht streicheln dürfen, dürfen wir uns ihr nähern, ohne dass sie flüchtet.

    Minka wird noch etwas Zeit brauchen, um sich an alles – einschließlich uns – zu gewöhnen. 

    Im besten Fall kann die Katzendame die Eingewöhnung in einem neuen Zuhause abschließen.

    Spontane Besuche sind leider nicht möglich. Bei Interesse an Minka stehen die vermittelnden Kollegen für telefonische Erstgespräche von Montag bis Freitag von 14 – 17 Uhr und Samstag von 13 – 16 Uhr zur Verfügung.

    Wir bitten darum, sich an diese Zeiten zu halten, da nach den regulären Telefonzeiten alle Gespräche in den Notdienst umgeleitet werden und dieser natürlich Notfällen vorbehalten ist.

    Alternativ erreichen Sie die vermittelnden Kollegen auch per Email: tierpfleger@tierheim-moers.de

  • 🌈 31.05.2023

    31.05.2023

    Crazy hatte FIV im fortgeschrittenen Stadium und musste erlöst werden.

     

     

    23.05.2023  Fundkater aus Neukirchen-Vluyn

    Dieser unkastrierte Kater wurde heute auf dem Friesenweg in 47506 Neukirchen-Vluyn gesichert. Er ist nicht gechipt. Wer den Kater kennt oder vermisst, kann sich bitte direkt telefonisch im Tierheim melden.

    ‼ Katzen und Kater gehören nicht unkastriert in den Freigang. Für den Kreis Wesel gibt es eine Katzenschutzverordnung, die das unter Strafe stellt. ‼

  • 🌈 26.04.2023

     

    Ein Stück weit fehlen uns die Worte, Euch die nächste Nachricht zu überbringen, weil es für uns selbst so derart plötzlich und unerwartet kam, dass wir es kaum fassen können …
    Auch unserer Hof-Chefin Paula hat gestern ihre letzte Reise angetreten … die Grande Dame des Tierheims hat uns verlassen – und das genau so, wie sie uns all die Jahre begleitet hat:
    Paula war keine Katze der halben Sachen … wenn sie hungrig war, dann gab es keine Sekunde mehr, die Fütterung hinauszuschieben … wenn sie ihre Milch wollte, dann subito … streicheln ließ sie sich gerne … auf den Arm nehmen war tabu
    Auch ihr letzter Tag war so … es gab keine Vorzeichen oder Ahnungen … ihr Herz versagte und sie drohte zu ersticken.
    Das einzige, was gestern anders war, als all die Jahre zuvor, war, dass wir sie im Arm halten durften. Im Arm ihrer vertrauten Pflegerin bewahrten wir sie vor dem Erstickungstod. Ihren letzten Herzschlag durften wir mit mehr Nähe begleiten, als sie uns zuvor jemals zugestanden hatte. Vielleicht war das Paula´s Abschiedsgeschenk an uns.
    Paula, Du wirst ein Teil des Tierheims bleiben. Es gibt keine Stelle, an der wir nicht sagen werden “Weißt Du noch, als Paula hier … ” – sogar im Hundehaus hast Du Deine Pfotenabdrücke hinterlassen.
     
    Run free 💔
     
  • 🌈 26.04.2023

    27.04.2023

    Freud und Leid liegen manchmal zu nah beieinander …
     
    Die Freude über Irma´s erfolgreiche OP konnten wir gestern leider nicht genießen, da wir am Nachmittag notfallmäßig den Tierarzt rufen mussten.
    Unser Finn, für den wir uns so sehr ein Happy End gewünscht haben, war in einem besorgniserregenden Zustand. Er hat nur noch sehr schwer geatmet und konnte nicht mehr aufstehen.
    Finn war seit seiner Ankunft bei uns regelmäßiger Gast beim Tierarzt und viele Baustellen hatten wir bereits gefunden und begonnen zu behandeln.
    Letzten Dienstag hat uns sein Zustand noch mehr Sorgen bereitet als sonst. aber wir wollten noch nicht aufhören zu hoffen …
    Gestern hat Finn uns gezeigt, dass er keine Kraft mehr hat … schweren Herzens haben wir ihn gehen lassen … dabei wollten wir noch soviel für sein zurückliegendes Leben gutmachen …
    Nach Charly war Finn unser größtes Sorgenkind aus dieser Übernahme von fünf kranken Katern und wir wussten um seinen kritischen Zustand. Seine Blutwerte, die ihn gesünder darstellten als er war und so gar nicht zu den vielen Problemen passten … ein Puzzle, das zu oft auf tumoröse Geschehnisse im Körper hindeutet. Trotz Herz- und Entwässerungsmedikamenten füllte sich sein Körper zusehends mit Flüssigkeit. Die Anämie und die viel zu hohen Entzündungswerte ließen sich nicht verbessern …
    Wahrscheinlich hatten wir einen Kampf gegen Windmühlen begonnen … und verloren …
    Wir wünschen uns, dass Finn – dieser tapfere und einfühlsame Kämpfer – in seinen letzten Wochen bei uns unsere Fürsorge für ihn gespürt und genossen hat. Wir sind dankbar, ihn kennengelernt zu haben.
     

     

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    Finn kam zusammen mit vier weiteren Katern zu uns. Der Pflege- und Gesundheitszustand aller fünf Tiere lässt auf eine langjährige Vernachlässigung schließen.

    Finn hat von allen die derzeit schlimmsten Baustellen. Neben der Ohrenproblematik, die alle Kater haben, liegt bei ihm eine deutliche Beeinträchtigung in der Mobilität vor, der wir noch auf den Grund gehen müssen.

    Seine körperliche Einschränkung erschwert ihm auch sichtlich die Fellpflege. Bei ihm kamen wir nicht umhin, ihn zu baden.

    Finn ist ein Sonnenschein – alles, was er möchte, ist, in seinen Menschen reinkriechen und schmusen.

     

    Aktuell ist er noch nicht in der Vermittlung, da er sich noch in tierärztlicher Behandlung befindet.

  • 🌈

     

    24.03.2023

    In dieser Woche begegneten uns Abgründe, an deren Ende leidende Tiere – in diesem Fall Katzen – standen.
     
    Jemand war verstorben und in der Wohnung wurden 5 Kater aufgefunden. Bis hierhin eine tragische Geschichte, aber noch nichts, was Tierleid erklären würde.
     
    Vielmehr war es der Zustand der Kater und die daraus hervorgehenden jahrelangen Versäumnisse bei der Versorgung der Tiere.
     
     
    Alle fünf Kater waren von mehr Parasiten (Flöhe, Würmer, Milben …) befallen, als ihre Körper bewältigen konnten.
     
    Senior Charly war einer von ihnen. Ausgemergelt, zum Teil haarlos aber unfassbar freundlich  lernten wir ihn kennen. Leider mussten wir ihn gestern gehen lassen, da er voller Tumore saß.
     
     
    Es hat uns das Herz gebrochen, dass wir Charly gehen lassen mussten, ohne dem Senior die Chance geben zu können, ein wirklich fürsorgliches Zuhause kennenlernen zu können.
  • 🌈

     

    28.03.2023
     
    Der Mittag war noch nicht erreicht, als bei Tierpflegern und Tierarzt heute schon Tränen flossen, weil die Grenze des Erträglichen (mal wieder) überschritten wurde …
     
    Vor 1,5 Wochen wurde ein kleiner BKH Kater an uns übereignet. Lucki war noch keine sieben Monate alt, als er am 18.03.2023 zu uns kam. Ein kleiner, weißer Kater mit dem Wunsch, die Welt kennenzulernen.
     
     
    Dass er herzkrank war, wussten wir bei der Übernahme – das war vom Vorbesitzer bereits untersucht worden. Das Ausmaß der Erkrankung war für uns zu dem Zeitpunkt nicht absehbar.
     
    Am 22.03. mussten wir ihn notfallmäßig in die Tierklinik bringen, da er zu ersticken drohte. Bereits in dem jungen Alter konnte sein krankes Herz nicht mehr die Arbeit leisten, die nötig war. Die Ärzte schafften es, ihn zu stabilisieren und mit reichlich Medikamenten im Gepäck, kam er nach ein paar Tagen zu uns zurück.
     
    Die Diagnose einer hochgradigen (!) HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie) warf natürlich die Fragen nach Lebensdauer und -qualität auf, aber an ein Aufgeben wollten wir keinesfalls denken. Trotz einer sehr hohen Medikation lief der kleine Körper heute jedoch schon wieder voll Wasser. Man kann nicht am Leben erhalten, was zum Sterben geboren ist … und Therapien und Behandlungen müssen zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen führen und dürfen nicht ein Verlängern von Leid bedeuten. Und während uns die Gefühle der Ungerechtigkeit und Unfassbarkeit übermannten, ließen wir diesen viel zu jungen Kater gehen … damit er nicht weiter leiden musste.
     
     
    Tatsächlich lässt uns Lucki´s Geschichte ohnmächtig zurück … ohnmächtig, weil es uns nicht möglich war, ihm ein katzengerechtes Leben zu ermöglichen … ohnmächtig, weil er geboren wurde, um zu sterben.
     
    HCM ist eine erblich bedingte Krankheit bei den BKHs. Ein Fakt, der nach sich zieht, dass ausschließlich mit gesunden Elterntieren gezüchtet werden darf. Um das sicherzustellen erfolgt in einer verantwortungsvollen Zucht ein DNA-Test. Direkt danach trennt sich die Spreu vom Weizen bzw. der Vermehrer vom Züchter. BKHs sind durchaus beliebt – Weiße besonders – … eine sichere Einnahmequelle in Kleinanzeigenportalen … was interessieren schon mögliche Krankheiten, wenn man doch schon zwei weiße Katzen in der Familie hat und die sich so ihr Futter verdienen können? Es interessiert nicht! Nicht die Vermehrer und auch nicht die Käufer!
    Es ist in so einem Fall nicht anders als z. B. auch beim illegalen Welpenhandel: die Nachfrage regelt das Angebot.
     
    Und jeder, der Vermehrer unterstützt – und nein, es ist kein retten, ein Tier mit solchen Hintergründen zu kaufen – trägt einen Teil der Schuld an Lucki´s Schicksal. Lucki hätte niemals geboren werden dürfen … nur das hätte sein Leiden verhindert. Geboren wurde er, weil dieser Markt funktioniert …
  • Frieda … wenn die Zeit zu kurz ist

    31.12.2022
     
    Gestern hat uns eine sehr traurige Nachricht erreicht:
     
    Frieda, die vor zwei Monaten in ihr neues Zuhause gezogen ist, hatte keine Kraft mehr zu leben.
     
    Frieda kam Anfang Oktober als Fundhund zu uns. Sie war schwer krank. In dem Wissen, dass es ihr letztes Zuhause sein würde, suchten wir für Frieda einen Palliativplatz. Frieda hatte Riesenglück, denn eine Familie, die wir bereits aus einer früheren Vermittlung kannten, wollte ihr das gesuchte Zuhause schenken.
    Wir wussten nicht nur, dass sie dort das beste Zuhause finden würde und alles, was sie erlebt hatte oder auch was ihr verwehrt wurde, würde vergessen können – wir wussten vor allem auch, dass niemals die eigenen Bedürfnisse über die Friedas gestellt würden und sie niemals würde leiden müssen.
    So sehr haben wir uns gewünscht, dass Frieda noch viele Monate vielleicht sogar ein Jahr erleben würde … leider sollte es nicht so sein.
    Frieda hat ihr neues Zuhause zu 100% ausgekostet, war vom ersten Tag da, als hätte sie schon immer dort gewohnt und sie wurde vom ersten Tag an geliebt und umsorgt … bis zum letzten Tag.
    Der fortgeschrittene Krebs zollte seinen Tribut und nahm ihr die Lebenskraft. In Liebe und Würde durfte sie gehen.
     
    Man hadert so oft mit den Dingen, die man nicht ändern kann – dabei sollte man glücklich sein für jeden einzelnen Tag. Waren die zwei Monate zu kurz? Ja, das waren sie! Hätte Frieda mehr geliebt werden können? Nein!
     
    Wir fühlen mit Euch. Danke für alles 💔
     
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    31. Oktober 2023

    Hallo liebe Menschen aus dem Tierheim Moers, mit tiefer Trauer möchte ich euch mitteilen, daß unser geliebter Piet, den wir 2014 von euch bekommen haben leider am Samstag erlöst werden musste. Es kam relativ plötzlich. Er war in den letzten Wochen sehr schwach geworden und es hat sich herausgestellt,dass er den ganzen Darm voll Krebs hatte. Er war unser größtes Glück. Wir sind in tiefer Trauer um diese wunderschöne kleine Persönlichkeit.

     

     

    Dezember 2022:

    Liebe Grüße von Piet.Er ust jetzt schon 8,5 Jahre bei uns und noch immer topfit

    Er ist unser größtes Glück und ist der beste Hund,den man sich vorstellen kann

     

     

     

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    Vor kurzem erhielten wir einige Fotos von Piet aus seinem Nordsee Urlaub, die wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten .

    Wir freuen uns sehr darüber, dass Piet ein schönes Zuhause gefunden hat, wo er einfach die Hundeseele baumeln lassen kann .

    Euer Tierheimteam

    28.08.2015

     

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    Update zum Fund-Anlagehund vom 31.12.2022 (Bahnstraße, 47799 Krefeld)
     
    Da kein Besitzer mit uns in Kontakt getreten ist, möchten wir uns auf diesem Weg an seine Besitzer wenden.
     
    Liebe ehemalige Besitzer,
    weder können wir nachvollziehen, warum Sie sich nicht bei uns gemeldet haben, noch wie Günther (so haben wir ihn genannt) in diesen Zustand kam.
    Vielleicht spielte es eine Rolle, dass der schon ältere Anlagehund entgegen aller Vorschriften nirgendwo gemeldet war und somit von der Anschaffung über die Haltung bis zum gestrigen Tage alles komplett illegal war, aber das ist nur eine Vermutung.
    Als uns Silvester ein Fundhund gemeldet wurde, der dann durch die Tierrettung abgeholt wurde, fanden wir einen Hund mit einem akuten Vestibularsyndrom vor. Er kam sofort in die Klinik, wurde dort behandelt und sprach gut und schnell auf die Therapie an, so dass er bereits Montag zu uns kam.
    Zunächst dachten wir, wir hätten damit das Schlimmste überstanden, aber schnell fiel auf, dass Günther Schmerzen zu haben schien. Auch auffällige “Wölbungen” machten uns Sorgen.
    Nun, Sie scheinen länger nicht – wenn überhaupt jemals – mit ihrem Hund beim Tierarzt gewesen zu sein, denn die weiteren Untersuchungen gestern in der Tierklinik brauchten nicht lange, um einen Abdomen füllenden Milztumor zu finden. In diesem Stadium blieb nur eine Möglichkeit, wenn wir ausschließen wollten, eines Morgens einen toten Hund vorzufinden, dem in der Nacht der Tumor geplatzt war.
    Nur falls es Sie interessiert: Günther hat gelitten! Aber es waren nicht seine Erkrankungen/Schmerzen, die ihn leiden ließen … es war die Situation, in der er sich plötzlich vorfand und die er nicht verkraften und verstehen konnte.
    Er hat bei uns geweint. Er hat seinen vollkommen verantwortungslosen Besitzern nachgeweint. Er war nicht sauer oder wütend – wie wir es gerade sind – er hat uns mit fragenden Augen angesehen und wollte nach Hause.
    Günther hat nun ein neues Zuhause … eines ohne Schmerzen.
    Vielleicht sind Sie erleichtert, weil sich “Ihr Problem” gelöst hat und das auch noch sehr billig, aber wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben, dass da doch ein schlechtes Gewissen ist, das Sie nicht mehr schlafen lässt.
    Und vor allem hoffen wir, dass nie wieder ein Tier in Ihre verantwortungslosen Hände gerät.
    Ihr Tierheim Moers
     
     
    Auch Günther wollen wir letzte Worte mit auf den Weg geben:
     
    Lieber Günther,
    eine Woche warst Du unter unserer Obhut. Auch wenn schon das Vestibularsyndrom nicht schön war, ahnten wir Schlimmes, als wir Dich das erste Mal live sahen. Unsere schlimmsten Befürchtungen wurden wahr. Schlimmer noch als jede Diagnose war die Ohnmacht, nichts mehr für Dich tun zu können.
    Hätte Dein Weg Dich doch ein oder zwei Jahre eher zu uns geführt … bestimmt hätte Dein Leben dann nicht dieses Ende gefunden.
    Du warst ein freundlicher Hund – in all Deiner Verzweiflung, die Du herausgeweint hast und die in Deinen Augen stand, hast Du unsere Zuwendung dennoch genossen.
    Wir konnten (und mussten) Dir die Schmerzen nehmen, aber wir konnten nicht mehr ungeschehen machen, was Dir angetan wurde.
    In Liebe waren wir bis zum letzten Atemzug an Deiner Seite.
    Run free 💔

     

     

    01.01.2023  Fundhund aus Krefeld

    Dieser kastrierte Rüde wurde gestern auf der Bahnstraße in 47799 Krefeld gesichert. Er ist gechipt aber nicht registriert. Wer den Hund kennt oder vermisst, kann sich bitte direkt telefonisch im Tierheim melden.